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AOK Landespokal

Paul Pahlow: „FC Energie Cottbus ist der Favorit“

Paul Pahlow im Trikot des VfB Krieschow.

Paul Pahlow im Trikot des VfB Krieschow.

Luckenwalde. Wenn am Sonnabendnachmittag Schiedsrichter Daniel Köppen aus Linthe um 14.15 Uhr im Luckenwalder Werner-Seelenbinder-Stadion das Brandenburger Fußball-Landespokalfinale zwischen dem VfB Krieschow aus der Oberliga Süd und dem Regionalligisten FC Energie Cottbus anpfeift, dann wird es für VfB-Akteur Paul Pahlow aus Gussow eine ganz besondere Begegnung werden. „Diese Match ist der Höhepunkt meiner noch sehr jungen Karriere. Im Nachwuchs stand ich zwar schon einige Male im Endspiel, doch bei den Männern noch nie“, sagt der 22-jährige Defensivspieler, der am 17. September 1999 im Königs Wusterhausener Achenbach-Klinikum zur Welt kam. „Ich freue mich auf ein ausverkauftes Haus in Luckenwalde. Von der Papierform her sind wir aber der klare Außenseiter“, sagt Pahlow, der mit Krieschow aktuell in der Oberliga auf einem sehr guten dritten Rang steht (48 Punkte). Extra für dieses Match ging er noch am Donnerstag zum Friseur, damit auch die Haare schön sitzen, wenn Funk und Fernsehen live vom Finale deutschlandweit berichten.

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„Wir wollen den Titel holen“

„Ich denke, wie würden noch etwas besser platziert sein, hätten wir auswärts nicht so viele Zähler unnötig verschenkt“, sagt er. Auch gegen Energie muss der VfB auswärts ran, diesen Umstand sieht Pahlow jedoch nicht als Nachteil. „Uns lag ja eine Anfrage von Cottbus vor, in ihrem Stadion zu spielen. Diese haben wir abgesagt, da der Platz im Stadion der Freundschaft ein recht großer ist. Das ist in Luckenwalde nicht der Fall, denn dieser ist deutlich kleiner, sodass wir Cottbus durch unser Pressing nicht zur Entfaltung kommen lassen wollen. Natürlich liegt die Favoritenrolle klar beim Regionalligisten, doch wir werden alles in die Waagschale werfen, um den Titel nach Krieschow zu holen“, kündigt der Student für Therapiewissenschaften an.

Unterstützung sitzt auf der Tribüne

Auf Unterstützung von der Tribüne kann er auf alle Fälle bauen, denn seine Mutter Heike, Vater Mike, Schwester Anna und Oma und Opa werden ihn lautstark anfeuern. Nach dem Finale wird er sich auch über das Ergebnis des Brandenburgligaspiels zwischen Wernsdorf und Miersdorf/Zeuthen erkundigen, denn in der Saison 2019/20 trug er das Eintracht-Trikot. „Ich hoffe, die Jungs holen den Sieg, um den Abstieg doch noch abzuwenden.“

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Von Oliver Schwandt

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