Kanu

Kanu-Bundesstützpunkt-Leiter Welke: „Unsere Athleten wollen immer gewinnen“

Im Vierer-Kajak der Männer setzte sich das Potsdamer Boot bei der DM vor Nordrhein-Westfalen durch.

Im Vierer-Kajak der Männer setzte sich das Potsdamer Boot bei der DM vor Nordrhein-Westfalen durch.

Potsdam. "Die Bilanz ist super", mit diesen klaren Worten blickt Ralph Welke auf die Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport zurück, die bis Sonntag auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel stattgefunden haben. 17 Gold-, 14 Silber- sowie acht Bronze-Medaillen für Aktive des Kanu-Clubs Potsdam im OSC durfte der Bundesstützpunktleiter aus der Landeshauptstadt notieren. Ein bemerkenswertes Ergebnis inmitten rasanter Tage.

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Denn zuletzt paddelten die Kanuten von einem Höhepunkt zum nächsten. Erst die Weltmeisterschaft im kanadischen Halifax, dann die Heim-EM in München und nun die DM in Potsdam-Mittelmark. „Die WM war solide. Aber bei der EM haben wir gezeigt, dass wir mehr können“, so Welke. „Die Europameisterschaften haben alle Erwartungen übertroffen – sportlich und von der Strahlkraft. Bei den Deutschen Meisterschaften war das ein guter Auftritt, wir hätten aber sicher noch mehr Medaillen holen können.“

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Der erfolgreichste KC Potsdam-Athlet war mit vier DM-Titeln der 22-jährige Kajakfahrer Martin Hiller. Auch Canadierspezialist Fabien Schatz bot mit seinen drei Goldmedaillengewinnen in Brandenburg eine überzeugende Vorstellung. Über je zweimal Gold freuten sich zudem Sebastian Brendel, Felix Frank, Ophelia Preller, Hannah Spielhagen und Greta Siwula. Je einmal saßen oder knieten in den Potsdamer Siegerbooten Annika Loske und ihre Schwester Carlotta, Max Zaremba, Tamas Großmann, Annika Spiwock sowie Felix Kliemann.

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Erst „Alte Fahrt“, dann „Hope Games“

„Die WM ist der Saisonhöhepunkt, dahinter reiht sich alles ein. Bei der DM haben einige Athleten auch Wettbewerbe ausgelassen, weil sie körperlich langsam an Grenzen stoßen“, so Welke, der zudem darauf verwies, dass einige ambitionierte Nachwuchskräfte wegen der Junioren-WM im ungarischen Szeged (1. bis 4. September) nicht an den Titelkämpfen teilnehmen konnten.

Canadier-Fahrerin Annika Loske war eine von vielen Medaillengewinnern des KC Potsdam bei den Deutschen Meisterschaften am Beetzsee.

Canadier-Fahrerin Annika Loske war eine von vielen Medaillengewinnern des KC Potsdam bei den Deutschen Meisterschaften am Beetzsee.

Ehe es für einen Teil der Potsdamer Nachwuchskanuten vom 8. bis 11. September in Bratislava noch zum internationalen Vergleich bei den „Hope Games“ geht, steigt am Samstag ein besonderes Event. Ab 14 Uhr kommt es in der Tradition des „Potsdamer Kanalsprints“ zur ersten Austragung des Kanusprints auf der „Alten Fahrt“ in unmittelbarer Nähe zum Stadtschloss. „Das Grundkonzept bleibt das Gleiche: Es gibt packende K.o.-Duelle über etwa 170 Meter – Mann gegen Mann, Frau gegen Frau“, so Ronald Verch vom Förderverein des KC Potsdam.

Der frühere Canadier-Weltmeister freut sich auf die Stars um Sebastian Brendel, Max Lemke und Jacob Schopf. „Alle haben die letzten Meisterschaften gut überstanden und werden dabei sein“, so Verch und Bundesstützpunktleiter Ralph Welke fügt an: „In erster Linie geht es um den Spaß und darum, sich dem Publikum zu zeigen. Am Ende wollen unsere Athleten aber immer gewinnen.“

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