Potsdamer Kanusprint

Nach der Premiere auf der „Alten Fahrt“: „Der Anfang für etwas Neues ist gemacht“

Viele Zuschauer verfolgten mit großem Interesse das Kanu-Treiben auf der „Alten Fahrt“.

Viele Zuschauer verfolgten mit großem Interesse das Kanu-Treiben auf der „Alten Fahrt“.

Potsdam. Nach 15-mal Potsdamer Kanalsprint im Abschnitt Yorckstraße und zwei coronabedingten Aushilfswettbewerben an Land auf Ergometergeräten feierte am Sonnabend der Potsdamer Kanusprint auf der „Alten Fahrt“ seine Premiere. Erstmals veranstaltete der Kanu-Club Potsdam das Show-Event mit sportlichem Charakter auf der etwa 170 Meter langen Strecke zwischen Freundschaftsinsel und Museum Barberini. „Es ist gut gelaufen. Wir sind mit der Premiere wirklich zufrieden“, sagt Ronald Verch vom Förderverein des KC Potsdam im OSC. Etwa 1000 Menschen hätten die Strecke besucht und das Potsdamer Zentrum, nahe dem Stadtschloss, zu einer Regattastrecke werden lassen.

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„Der neue Ort wurde gut angenommen. Am Anfang war die Strecke sehr gut besucht, später wurde es etwas weniger“, so Verch, „aber das war in den Vorjahren beim Kanalsprint ähnlich.“ In Eins-gegen-Eins-Duellen wurden im Kajak und im Canadier die Sieger ermittelt. Bei den Männern holte sich Max Lemke den Sieg im Kajak, bei den Damen war es Franziska John. Im Canadier war Fabien Schatz am Sonnabend nicht zu schlagen, bei den Frauen behielt Annika Loske die Oberhand. Auch, wenn es kein offizielles Renen war, merkte man den Aktiven an, dass sie den Sieg gerne holen wollten, wenn sie ohnehin schon im kühlen Nass des Havelwassers waren.

Verch: „Werden uns in Ruhe zusammensetzen“

Auch Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel war bei der Erstauflage des Kanusprint auf der „Alten Fahrt“ dabei und zog ein positives Fazit. „Ich finde der neue Standort hat durchaus Potenzial für eine Wiederholung. Es ist vielleicht nicht alles Eins-zu-Eins übertragbar vom Kanalsprint, aber der Anfang für etwas Neues ist gemacht.“ Gleichzeitig schränkte der 34-jährige Athlet des KC Potsdam aber mit Blick auf die vergangenen Jahre ein wenig ein: „An die Atmosphäre vom Kanalsprint kommt man aber glaub ich nur schwer heran.“

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Auch für Organisator Ronald Verch stand nach der Veranstaltung am Sonnabend fest, dass es noch Potenzial für Optimierungen gibt. „Wir haben schon zwei, drei Dinge erkannt, die wir in Zukunft noch verbessern können. Da werden wir uns in Ruhe zusammensetzen und das besprechen.“ Einen Vorschlag für die nächste Ausgabe machte Kanu-Legende Brendel: „Stand-up-Paddling“. Es wäre eine Trend-Sportart für eine Trend-Veranstaltung.

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