Fußball-Regionalliga Nordost

Zurück an alter Wirkungsstätte: Zschiesche trifft mit Babelsberg auf Ex-Club

Gibt nach zwei Jahren bei Tennis Borussia Berlin inzwischen beim SV Babelsberg 03 die Richtung vor: Trainer Markus Zschiesche, der am Sonntag bei seinem ehemaligen Arbeitgeber zu Gast ist.

Gibt nach zwei Jahren bei Tennis Borussia Berlin inzwischen beim SV Babelsberg 03 die Richtung vor: Trainer Markus Zschiesche, der am Sonntag bei seinem ehemaligen Arbeitgeber zu Gast ist.

Potsdam. Dass es am sechsten Spieltag der Fußball-Regionalliga Nordost zu dem Verein geht, bei dem Markus Zschiesche von 2015 bis 2017 im Nachwuchs- und 2020 bis 2022 im Männerbereich sehr erfolgreiche Arbeit geleistet hat, nimmt der 40-Jährige natürlich zur Kenntnis – ohne im Vorfeld aber groß in Erinnerungen zu schwelgen. "Wir wollen den Fokus auf den Auftritt unserer Mannschaft legen", sagt der Fußballlehrer vor dem Gastspiel des SV Babelsberg 03 bei Tennis Borussia Berlin am Sonntagnachmittag (13 Uhr, Mommsenstadion).

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Kader der Lila-Weißen hat sich stark verändert

Zwar kehrt der gebürtige Berliner mit dem aktuellen Tabellendritten ebenso wie sein Co-Trainer Ronny Ermel an seine alte sportliche Heimat zurück, im Vergleich zur vergangenen Spielzeit hat sich im Kader der Lila-Weißen aber eine Menge getan. Nach dem frühzeitig am 1. April verkündeten Abgang von Zschiesche und Ermel haben den Verein, der 2021/22 trotz bescheidener finanzieller Mittel auf Platz zehn einen Rang vor den Babelsbergern abschnitt, etliche Spieler verlassen.

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Unter anderem Tahsin Cakmak und der am Sonntag weiter gesperrt fehlende Rico Gladrow, die ihrem Trainerduo an den Babelsberger Park gefolgt sind. Mit Karl Albers, Nemanja Samardzic, Tim Oschmann, Louis Wagner, Efe Önal und Ruben Travassos stehen im Kader des derzeitigen Tabellenletzten nur noch sechs Akteure aus dem Vorjahr. Große Vorteile aus ihrer Zeit bei TeBe wird das Babelsberger Trainerduo am Sonntag also nicht mehr haben.

„Wir wissen nicht, was uns erwartet“, gibt Zschiesche zu. „Es kann sein, dass sich der Gegner tief hinten reinstellt. Es kann aber genauso gut sein, dass sie uns früh angreifen. Wir wollen uns aber ohnehin mehr auf unser Spiel konzentrieren und es besser machen als zuletzt. Der Gegner wird auf jeden Fall hochmotiviert sein, gegen uns seinen ersten Saisonsieg einzufahren.“

Babelsberg geht als Favorit ins Spiel

Beim jüngsten 1:1 gegen den FSV 63 Luckenwalde war die Fehlerquote im Spiel der Kiezkicker gerade im zweiten Durchgang viel zu hoch, der Punkt am Ende glücklich und vor allem Torhüter Luis Klatte zu verdanken. "Dadurch haben wir überhaupt keine Sicherheit reinbekommen", sagt Zschiesche, der auf dem Trainingsplatz unter der Woche wieder die zuletzt fehlenden Mateo Kastrati, Jannis Fuchs und Tino Schmidt begrüßen konnte. Der Gast aus der Landeshauptstadt geht am Sonntag als Favorit in die Begegnung beim noch sieglosen Tabellenletzten von Trainer Abu Njie. Nach drei deutlichen Niederlagen zum Saisonstart – 0:3 beim Chemnitzer FC, 0:6 gegen Carl Zeiss Jena und 0:4 bei Lok Leipzig – zeigt die Tendenz bei den Berlinern zuletzt aber nach oben. Einem 3:3 gegen Hertha BSC II folgte eine 1:2-Niederlage bei Drittliga-Absteiger FC Viktoria Berlin.

Die Babelsberger, bei denen auch Kastrati, Daoud Iraqi, Rudolf Ndualu, Sven Reimann und Emir-Can Gencel eine TeBe-Vergangenheit haben, treffen auf eine ziemlich junge und recht unerfahrene Mannschaft. In deren Reihen steht mit Justin Neumann auch ein Offensivspieler, der von der B-Jugend an für vier Jahre für den SVB auflief. Für Aufsehen sorgte Tennis Borussia zuletzt mit der Verpflichtung von Uzoma Eke.

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Der 33 Jahre alte Linksverteidiger absolvierte in der Saison 2009/10 vier Bundesligaspiele für den SC Freiburg und hat zudem 69 Zweitliga-Einsätze in Deutschland in seiner Vita zu stehen. Vor seinem Wechsel ins Mommsenstadion Anfang August lief der Routinier, der in der Vorbereitung der Saison 2017/18 beim Berliner AK noch wenige Wochen unter Markus Zschiesche und Ronny Ermel trainierte, zuletzt in der zweiten ungarischen Liga auf.

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