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Fußball-Landesklasse Ost

Ricardo Rätsch wechselt von der SG Großziethen nach Königs Wusterhausen

Der Sportliche Leiter der Eintracht Sebastian Wisocki (l.) mit Neuzugang Ricardo Rätsch.

Der Sportliche Leiter der Eintracht Sebastian Wisocki (l.) mit Neuzugang Ricardo Rätsch.

Königs Wusterhausen. Obwohl die Saison in der Fußball-Landesklasse Ost noch im vollen Gange ist, laufen beim FSV Eintracht Königs Wusterhausen die Planungen für die neue Spielzeit bereits auf Hochtouren. Dem neuen Sportlichen Leiter des Vereins, Sebastian Wisocki, gelang dabei schon ein erster Transferkracher, denn vom Landesligisten SG Großziethen wechselt Ricardo Rätsch zur Mannschaft von Chefcoach Noro Schwarz. Der 29-jährige Polizist soll schon eine Führungsrolle im Team übernehmen. „Als ich Ricardo bei einem privaten Familientreffen kennenlernte, konnte ich ihn schnell von unserem Konzept für die Zukunft überzeugen“, erzählt Wisocki.

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Andere Angebote auf dem Tisch zu liegen

Hinzu kam, dass der Neuzugang vor gut einem Jahr von Großziethen nach Zeesen gezogen ist und ganz in der Nähe des FSV-Sportplatzes lebt. „Mit meiner Freundin Annemarie Klinger bin ich hier schnell heimisch geworden, wir fühlen uns hier pudelwohl. Ich hatte auf Dauer auch keine Lust mehr, 25 Kilometer zum Training und zurück zu fahren.“ Rätsch hatte auch einige Angebote anderer Vereine aus der Region auf seinem Tisch zu liegen, entschied sich aber aufgrund der Nähe für das Landesklasse-Team des FSV Eintracht. „Mir hat von Anfang an sehr gefallen, dass Sebastian mich unbedingt als seinen Wunschspieler haben wollte. Diese Wertschätzung meiner Person hat mir sehr imponiert. Ich hatte auch sehr gute Gespräche mit Trainer Noro Schwarz, der in den kommenden Spielzeiten voll auf mich setzt“, sagt Rätsch.

In dieser Saison kam der Mittelfeldakteur nur zu sieben Einsätzen bei der SG Großziethen. Der neue Eintracht-Spieler weiß auch ganz genau, warum es nicht mehr waren. „Durch meinen Schichtdienst bei der Polizei verpasste ich etliche Begegnungen. Zudem war ich wegen einer Roten Karte gesperrt und richtig Bock, dort noch weiter zu spielen, hatte ich auch nicht mehr.“

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Einbruch in der Rückrunde

Seit der Spielzeit 2018/2019 kickte der 29-Jährige bei der SG Großziethen. „Wir waren ja unter Trainer Simon Rösner auf dem besten Weg in die Brandenburgliga, da wir zehn Spiele in Folge damals gewannen. Warum wir dann in der Rückrunde einen Einbruch in der Mannschaft hatten, kann ich mir bis heute nicht erklären. Dass wir den Aufstieg nicht schafften, war sehr schade, da wir wirklich ein super Team hatten“, erinnert er sich.

FSV Eintracht möchte in die Landesliga zurück

Seine bisher erfolgreichste Zeit im Fußball hatte Rätsch in seiner Heimatstadt Berlin bei Schwarz-Weiß Neukölln. „Mit relativ wenigen Mitteln konnten wir in der Saison 2015/2016 den Aufstieg in die Berlin-Liga feiern“, erinnert er sich an seine Zeit dort. Auch mit seinem neuen Verein möchte Rätsch Geschichte schreiben. „Ich möchte mithelfen, dass in den kommenden Jahren die Rückkehr der Eintracht in die Landesliga gelingt. Mir gefällt das Konzept hier, auf junge Akteure aus dem Nachwuchs zu setzen. Mit dieser Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern sollte der Aufstieg durchaus zu schaffen sein“, ist sich der ehemalige SGG-Akteur sicher.

Von Oliver Schwandt

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