Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Rock’n’Roll

Gastgeber TSC „Take it easy“ KW überzeugt bei Deutscher Meisterschaft

Der TSC "Take it easy" Königs Wusterhausen zeigte einen erfolgreichen Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften in der Paul-Dinter-Halle.

Der TSC "Take it easy" Königs Wusterhausen zeigte einen erfolgreichen Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften in der Paul-Dinter-Halle.

Königs Wusterhausen. Der Tanz- und Sport-Club „Take it easy” Königs Wusterhausen hatte am vergangenen Sonnabend zu einem ganz besonderen Erlebnis eingeladen. In der Paul-Dinter-Halle wurden die Deutschen Meisterschaften im Rock’n’Roll ausgetragen. Äußerst kurzweilig führten Marco Rissmann (TSC „Take it easy” Königs Wusterhausen) und Elian Preuhs (Boogie Magic’s Hohenbrunn) durch das Programm. Ihr Repertoire war einmalig: Gesang, Tanz und Anekdoten – es fehlte an Nichts.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Ich habe eine tolle Veranstaltung gesehen, in der die Teilnehmer bei tropischen Temperaturen ihr Bestes gaben. Mich hat es zudem sehr gefreut, dass der heimische TSC so erfolgreich abgeschnitten hat“, sagt Norman Grätz, Geschäftsführer des Kreissportbundes Dahme-Spreewald.

Nur knapp das Treppchen verpasst

Der Asurichterverein ging in den Vorrunden mit zwölf Paaren an den Start, von denen acht in den Finals um die Titel mitkämpften. Als Erstes zeigte die Schülerklasse ihr Können. Gleich drei Paare aus Königs Wusterhausen bestritten das Finale. Emma Quante und Finn Wardenski punkteten durch einen sauberen und spritzigen Vortrag und verpassten damit nur um 0,5 Punkte das Treppchen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Fehler brachte hohen Punktabzug

Sophie Koshevnikova und Mateo Cruz dos Santos standen unter dem Druck des Favoriten, da sie die amtierenden Deutschen Meister waren. Dieser Aufgabe muss man in so jungen Jahren erst einmal gewachsen sein. Trotz dieser Bürde und hoher Nervosität lieferten sie souverän ab und zeigten eine fehlerfreie Choreographie. Gepaart mit ihrer Dynamik und Exaktheit konnten sie sich wieder an die Spitze setzen und den Titel verteidigen. Somit kann das Duo den Wanderpokal ein weiteres Jahr ins Zimmer stellen. Marit Reszat und Erik Wollersheim haben mit dem sechsten Platz das Finale abgerundet. Ihnen unterlief ein tänzerischer Fehler, der ihnen einen hohen Punktabzug bescherte.

Bei den Junioren konnten sich Lieselotte Bley und Luca Kohn sowie Lara Schachtschneider und Fabian Schieke für das Finale qualifizieren. Hier nahm der Akrobatikteil schon mehr Raum ein. Bley und Kohn kämpften vom ersten Kick an um den Titel. Erst ein kleiner Fehler nach einer Akrobatik ließ sie am Ende bangen. Es wurden ihnen dadurch Punkte abgezogen, weswegen sie ganz knapp „nur“ den Vize-Meister-Titel nach Hause holten. Diesen aber mehr als verdient. Schachtschneider und Schieke erreichten nach einer aufregenden letzten Trainingswoche vor den Meisterschaften einen hervorragenden sechsten Platz. Krankheitsbedingt konnten die beiden sich nicht vollständig vorbereiten. Folge waren Fehler, die sie abseits der Podestränge verwiesen.

Begeistertes Publikum in der Dinter-Halle

In der B-Klasse haben sich sowohl Nicole Thomas und Julius Tschöpel als auch Laura Köpping und Carl Mundar für das Finale qualifiziert. Ab der B-Klasse gibt es zwei Durchgänge zu absolvieren. Im ersten Durchgang wird die Fußtechnik bewertet und im zweiten Teil die Akrobatik. Diese wird zunehmend spektakulärer, je höher die Tanz-Klasse ist. Das Publikum war begeistert und feuerte die Paare kräftig an. Beide konnten in der Fußtechnikrunde schon eine Menge Punkte sammeln. Sie belegten daraufhin mit einer tollen Akrobatikrunde den fünften Rang knapp vor ihren Teamkollegen Köpping und Mundar, denen zwei kleine Taktunsicherheiten eine bessere Platzierung kostete.

Amelie Scholz war die jüngste A-Dame

Der krönende Abschluss fand dann mit dem Finale der A-Klasse statt. Souverän entschieden die amtierenden Europameister und „alten” neuen Deutschen Meister, Michelle Uhl und Tobias Bludau vom 1. RRC Speyer, das Turnier für sich. Sehr erfreulich für den TSC war jedoch, dass Amelie Scholz und Sebastian Mattern bei ihrem ersten gemeinsamen Turnier gleich auf das Siegerpodest stiegen und sich den hervorragenden dritten Platz holten. Das Besondere daran ist, dass Amelie Scholz die jüngste A-Dame ist und sie sofort eine starke sowie technisch sehr saubere Runde zeigte.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von Jana Steinwerth

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.