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Frauen-Fußball-Bundesliga

Rolf Kutzmutz tritt als Präsident vom 1. FFC Turbine Potsdam zurück

Gab seit 2015 bei Turbine als Präsident die Richtung vor: Rolf Kutzmutz.

Gab seit 2015 bei Turbine als Präsident die Richtung vor: Rolf Kutzmutz.

Potsdam. Die turbulenten Tage beim Frauen-Fußball-Bundesligisten 1. FFC Turbine Potsdam gehen weiter: Eine knappe Woche nach der überraschenden Trennung von Cheftrainer Sofian Chahed bestätigte der Verein am späten Mittwochabend den Rücktritt von Präsident Rolf Kutzmutz. Zunächst hatte der rbb darüber berichtet.

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Der 74-Jährige, der Turbine seit 2015 vorstand, hatte bereits am vergangenen Wochenende gegenüber der MAZ bestätigt, dass die Entscheidung zur Trennung von Chahed gegen seinen Willen und durch die Mehrheit im Präsidium gefallen sei und er diese bedauere. Das habe ihn jetzt dazu veranlasst, "das vergangene Jahr noch einmal gründlich zu überdenken", wird Kutzmutz in einer Mitteilung des größten brandenburgischen Frauenfußball-Vereins zitiert. "Mein Ansatz, alles zu tun und zu zeigen, dass die Kritiken der Vergangenheit ebenso aufgenommen werden, wie Vorschläge zur Arbeit, damit der Verein auf festen Füßen steht und er erfolgreich im Wettbewerb mit den Lizenzvereinen bestehen kann, ist aus persönlicher Sicht gescheitert. Ich sehe mich nicht mehr in der Lage, für den Verein in verantwortlicher Position positives zu bewirken, eine vorbehaltlose und gute Zusammenarbeit mit den anderen Verantwortlichen zu organisieren und gemeinsame Ziele umzusetzen."

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In den vergangenen beiden Spielzeiten landeten die Turbinen unter Chahed in der Bundesliga jeweils auf dem vierten Platz und erreichten zuletzt zudem das Finale im DFB-Pokal. Nach MAZ-Informationen scheint sogar eine (zeitweise) Rückkehr vom Ehrenpräsidenten und langjährigen Coach Bernd Schröder (79) an die Seitenlinie der Potsdamer Fußballerinnen nicht ausgeschlossen zu sein.

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Erst im vergangenen Jahr hatte Kutzmutz sich bei seiner Kandidatur gegen die ehemalige Turbine-Spielerin Tabea Kemme durchgesetzt und war nach einem mit harten Bandagen geführten Wahlkampf mit 110:100 Stimmen wiedergewählt worden.

Von MAZOnline

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