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Fußball-Brandenburgliga

Planung beim TuS Sachsenhausen nach Flohr-Abschied nicht in Gefahr

Dieses Duo wurde gesprengt: TuS-Trainer Torsten Thiel (l.) und der nach Neuruppin gewechselte Marc Flohr.

Dieses Duo wurde gesprengt: TuS-Trainer Torsten Thiel (l.) und der nach Neuruppin gewechselte Marc Flohr.

Sachsenhausen.Das Kapitel TuS 1896 Sachsenhausen ist für Marc Flohr ein weiteres Mal beendet. Der bisherige Sportliche Leiter des Fußball-Brandenburgligisten wechselt mit sofortiger Wirkung zum MSV Neuruppin, wie der Oberligist am Donnerstagabend bekanntgab. In der Fontanestadt, wo Flohr schon als Co- und Cheftrainer fungierte, wird der 47-Jährige Assistent des neuen Coaches Jan Kistenmacher. Im Elgora-Stadion soll trotz des überraschenden Abgangs auf Funktionärsebene kein Vakuum entstehen.

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„Wir hängen nicht durch. Es geht weiter und wir haben bis zum Saisonende eine interne Lösung gefunden“, betont Sachsenhausens Fußball-Abteilungsleiter Andre Beutler. Die Planung der Saison 2022/23 werde durch Flohrs Entscheidung nicht beeinträchtigt. „Am Ende war es ein bisschen kurzfristig. Da hätte ich mir früher ein Signal gewünscht. So ist das nicht die feine englische Art“, so Beutler, der betont, dass man immer „offen und ehrlich“ miteinander umgegangen sei. Die Tatsache, dass der Abschied des Sportlichen Leiters äußerst spontan kam, sei aber das einzige an dem Wechsel, das den Abteilungsleiter stört. „Ansonsten sind wir nicht verbittert und wünschen Marc auf allen Ebenen viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe“, stellt Andre Beutler klar.

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Auch mögliche Transfers würden nun nicht platzen. Es habe zwar Gespräche mit potenziellen Neuzugängen gegeben, aber so richtig konkret war ohnehin noch nichts, berichtet der TuS-Funktionär, der sich am Sonnabend noch einmal mit Marc Flohr zusammensetzen und die Geschäfte übergeben lassen will. Das Trainerteam treibe nun die sportliche Planung der neuen Spielzeit voran und wird dabei von Thomas Ludwig unterstützt.

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Das neue Trainerteam in Neuruppin mit Chefcoach Jan Kistenmacher (r.) und seinem Co Marc Flohr (l.).

Das neue Trainerteam in Neuruppin mit Chefcoach Jan Kistenmacher (r.) und seinem Co Marc Flohr (l.).

Schon einmal hatte Flohr den TuS 1896 verlassen, um an der Seite von Jan Kistenmacher zu arbeiten. Der gebürtige Hannoveraner hatte nach der Trennung von Oliver Richter im September 2019 interimsmäßig das Traineramt in Sachsenhausen übernommen, war aber im Januar 2020 als Co-Trainer zum damaligen Oberligisten FSV 63 Luckenwalde gewechselt. Im Sommer desselben Jahres kehrte er als Sportlicher Leiter nach Oberhavel zurück. Bereits am Donnerstagabend leiteten Kistenmacher und Flohr in Neuruppin die erste Trainingseinheit beim abstiegsbedrohten MSV, der sich erst tags zuvor überraschend von seinem Aufstiegstrainer Henry Bloch getrennt hatte.

Torsten Thiel: „Überraschend für alle Beteiligten“

Für Torsten Thiel wird die Arbeit in Sachsenhausen indes nicht weniger. "Aber man macht das für den Verein und die Mannschaft. Wir werden das stemmen", ist sich der 51-Jährige sicher. "Das kam überraschend für alle Beteiligten." Mehr wolle er zur Causa Flohr auch nicht sagen. Seine Konzentration gilt dem Sportlichen. Und da gibt es im Heimspiel (Samstag, 15 Uhr/Elgora-Stadion) gegen den Tabellendritten Einheit Bernau drei Rückkehrer im Vergleich zur Vorwoche: Kapitän Andor Müller, Dennis Wulff und Justin Pehl sind wieder dabei. "Darüber sind wir sehr glücklich, sonst würde es noch enger aussehen." Denn seit Wochen plagen den TuS Verletzungssorgen. Nach dem Kreuzbandriss bei Janko Magino wird am Wochenende auch Erik Beutke wegen Leistenproblemen pausieren.

Dafür werden wieder A-Jugendliche eine Chance auf Einsatzzeit in der Brandenburgliga bekommen. „Die Zweite wollen wir nicht schwächen. Sie spielt um den Aufstieg, das haben sich die Jungs auch verdient“, so Thiel, der sagt: „Wir müssen die letzten Spiele über die Bühne kriegen und wollen dabei so erfolgreich wie möglich sein.“

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