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Schwimmen

Potsdams Chiara Klein vor EM-Start: „Fühlt sich gut an, hier dabei zu sein“

Schwimmen, Junioren-Europameisterschaften 2021 in Rom, Ole Mats Eidam, Chiara Klein und Aaron Leupold vom Potsdamer SV im OSC

Schwimmen, Junioren-Europameisterschaften 2021 in Rom, Ole Mats Eidam, Chiara Klein und Aaron Leupold vom Potsdamer SV im OSC

Rom. Montagabend landete der Flieger aus Berlin in Rom. Weit über 30 Grad zeigte das Thermometer in der italienischen Metropole, die ab Donnerstag Schauplatz der 36. Schwimm-Europameisterschaften sein wird, da an. Keine leichten Bedingungen für Chiara Klein vom Potsdamer Schwimmverein im OSC und den Rest des 36-köpfigen Teams, welches vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) für die Freiwasser- und Beckenwettbewerbe zwischen dem 11. bis 21. August an den Start geschickt wurde.

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Doch die junge Brandenburgerin ist gewappnet: „Ich fühle mich eigentlich schon ganz gut akklimatisiert. Schließlich waren in unserem Trainingslager zur EM-Vorbereitung auf Teneriffa ganz ähnliche Bedingungen“, so Klein.

Für die Schwimmerin des Jahrgangs 2004 werden es die ersten internationalen Meisterschaften im Senioren-Bereich. Zuvor hatte sie in Heidelberg Anfang April die sportlichen Voraussetzungen des DSV für einen EM-Staffeleinsatz erfüllt. Nun geht es für die talentierte Kraulerin in der 4x100-Meter- und der 4x200-Meter-Freistilstaffel mindestens mal in den Vorläufen ins kühlende EM-Becken von Rom.

„Ich will Spaß haben und Erfahrungen sammeln“

„Es fühlt sich gut an, hier dabei zu sein. Aber man fühlt sich schon noch etwas klein neben all diesen gestandenen Schwimmern. Da muss man erstmal hineinwachsen“, berichtet Klein, die sich darauf freut, in den kommenden Tagen Schulter an Schulter mit den Schwimm-Stars zu stehen, die sie bislang mit Begeisterung im Fernsehen oder in den sozialen Medien verfolgt hat.

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Zumindest auf einige wichtige Erinnerungen kann die PSV-Sportlerin, die am Bundesstützpunkt von Coach Jörg Hoffmann trainiert wird, hinsichtlich der Wettbewerbe in den nächsten Tagen schon zurückblicken. Denn im vergangenen Sommer fand auch die Europameisterschaft der Nachwuchs-Schwimmer, an der Klein teilnahm, in der „Ewigen Stadt“ statt. „Ich kenne die Halle und das Becken, sonst sind aber viele Dinge, wie beispielsweise das Hotel, die zeitlichen Abläufe und die Tribünen in der Halle anders“, so Klein. Wirklich im Vorteil sieht sie sich also nicht.

Dennoch: Das „schnelle“ Wasser in Rom mag Klein, die auch von ihrem Potsdamer Vereinskameraden Christian Diener nur Gutes über das römische Becken zu hören bekam. Gleich am Donnerstag ab 10 Uhr geht es mit den Vorläufen in der 4x200-Meter-Staffel los. „Es ist gut gleich dabei zu sein und nicht ewig zugucken zu müssen“, so Klein, die dann am Samstag den Vorlauf mit der 4x100-Meter-Staffel hat. Ihre Ziele für die erste Senioren-EM sind eher zurückhaltender Natur: „Ich will Spaß haben, Erfahrungen sammeln und am Ende mit mir zufrieden sein.“ Ein großer Schritt für Klein wird es allemal.

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