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Kreisoberliga Prignitz/Ruppin

41 Tore in sechs Spielen: Kreisoberligisten aus Prignitz/Ruppin in Torlaune

Sylvio Münch (am Ball) traf für den Pankower SV beim Derbysieg in Meyenburg.

Sylvio Münch (am Ball) traf für den Pankower SV beim Derbysieg in Meyenburg.

Prignitz/Ruppin. Fußball-Kreisoberliga, 24. Spieltag: Union Neuruppin – Stahl Wittstock 3:4 (1:1). Tore: 0:1 Patrick Schönfeldt (34.), 1:1 Thaer Damir (38.), 1:2 Oliver Goldberg (50.), 2:2 Ampofu Nana (53.), 2:3 Goldberg (54.), 3:3 Damir (70.), 3:4 k.A. (78.). Zuschauer: 55. "Das war ein schönes Hin und Her und hat großen Spaß gemacht, zuzuschauen", erklärte Stahl-Coach Dietmar Andree. Beide Mannschaften trugen zu einem guten und insgesamt fairen Spiel bei, welches die Wittstocker, die mit genau elf Mann anreisten, für sich entschieden. Dreimal lag Stahl in Front, dreimal konnte die Gildenhaller Reserve antworten. Die vierte Führung brachte der Gast dann aber über die Zeit. "Den einen Tick waren wir dann auch besser", fand Andree.

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Zernitzer SV – SV Dreetz 10:1 (5:1). Tore: 1:0 Jakob Rahn (10.), 2:0, 3:0 Manuel Lübke (13., 19., Strafstoßtor), 3:1 Tobias Plätke (21.), 4:1 Max Mathiske (27.), 5:1 Oliver Rosin (44.), 6:1 David Milatz (47.), 7:1 Rosin (52.), 8:1 Mathiske (53.), 9:1 Lübke (56.), 10:1 Chris-Bernd Göbel (78.). Gelb-Rote Karte: Franz Simon (59., wdh. Foulspiel, Dreetz). Zuschauer: 123. Mit einem Kantersieg schossen sich die Zernitzer an die Tabellenspitze, weil Mitkonkurrent Meyenburger SV das Top-Duell gegen den Pankower SV verlor. Gegen überforderte Dreetzer, die im Hinspiel den einzigen Saisonerfolg (3:2) feierten, kannte der ZSV erst nach gut einer Stunde Gnade und schaltete einen Gang zurück. Manuel Lübke liegt dank seines Dreierpacks weiter ganz oben in der Torschützenliste.

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SV 90 Fehrbellin – Garz-Hoppenrade 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Frederic Stalmasiak (14.), 1:1 k.A. (62.), 2:1 Christian Krahl (83.). Zuschauer: 70. Die starke Serie des SV 90 Fehrbellin hält weiter an – die Rhinstädter feierten den vierten Sieg in Folge, insgesamt den siebten Erfolg in den letzten acht Partien. Dabei waren die drei Punkte gegen den Konkurrenten aus der Prignitz hart erkämpft. "Es war ein relativ ausgeglichenes Spiel. Garz war im Mittelfeld gut, hatte mehr Spielanteile, wir aber die besseren Chancen", fand 90er-Spielertrainer Richard Hasse.

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Meyenburger SV – Pankower SV 3:4 (2:2). Tore: 0:1 Dominic Hartmann (4.), 1:1 Christoph Raasch (11., Strafstoßtor), 1:2 Tony Schulz (36.), 2:2 Tobias Schmalfeld (45.+2), 2:3 Sylvio Münch (54.), 2:4 Hartmann (66.), 3:4 Raasch (79., Strafstoßtor). Gelb-Rote Karte: Max Berger (77., wdh. Foulspiel, Meyenburg). Zuschauer: 163. "Derbysieger, Derbysieger" – so schallte es über den Meyenburger Sportplatz am Sonntagnachmittag. Gejubelt haben aber die Gäste aus Groß Pankow, die sich dank ihres Erfolges im Prestige-Duell berechtigte Hoffnungen auf die Kreisoberliga-Meisterschaft machen können. Bei nur zwei Punkten Rückstand auf das Spitzen-Duo Zernitz/Meyenburg, aber auch noch zwei mehr auszutragenden Partien, haben es die Kicker um Kapitän Tony Schulz selbst in der Hand, am Ende ganz oben zu stehen.

Biemann schnürt Dreierpack für den TSV Wustrau

Blumenthal/Grabow – TSV Wustrau 3:5 (2:2). Tore: 0:1 Domenic Dean Biemann (9.), 1:1 Marten Krüger (15.), 1:2 Leon Podporowski (25.), 2:2 Marcel Weckwerth (40., Strafstoßtor), 2:3 Biemann (76., Strafstoßtor), 3:3 Marcus Janott (79.), 3:4 Leroy Scheffler (85., Strafstoßtor), 3:5 Biemann (90.). Zuschauer: 83. Überraschender Auswärtserfolg für den TSV. "Unsere mangelnde Chancenverwertung ist verantwortlich dafür, dass wir weniger Punkte haben", erklärte Heimtrainer Ralf Lengert. Seiner Elf misslang die Generalprobe für das Final im Oberen Pokal am Donnerstag, weil die Wustrauer diszipliniert verteidigten und für den Dreier im Kampf um den Ligaverbleib viel in die Waagschale warfen.

BSV Zaatzke – Rot-Weiß Kyritz 3:2 (1:0). Tore: 1:0 Christian Mahnke (17.), 2:0 Thilo Höppner (46., Eigentor), 3:0 Markus Friedl (56.), 3:1, 3:2 Jens Westphal (83., 89.). Zuschauer: 93. Auch der BSV feierte einen immens wichtigen Sieg im Abstiegskampf. "80 Minuten haben wir alles im Griff, lassen noch ein paar Chancen liegen", verriet Zaatzke-Coach Bastian Klakow. Nach den zwei Kyritzer Toren schwamm das Heimteam und hatte Glück, dass ein Kopfball der Gäste in der Nachspielzeit nur am Pfosten landete.

Von Marius Böttcher

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