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Landesliga Süd

SG Phönix Wildau gewinnt verdient beim Kolkwitzer SV

Die Mannschaft der SG Phönix Wildau nach dem verdienten Sieg beim Kolkwitzer SV 1896.

Die Mannschaft der SG Phönix Wildau nach dem verdienten Sieg beim Kolkwitzer SV 1896.

Kolkwitz. 26. Spieltag der Fußball-Landesliga Süd gewann die SG Phönix Wildau 95 beim Kolkwitzer SV 1896 mit 4:2 (1:1). „Meine Mannschaft hat heute sehr viel investiert, hat sich von einem zwischenzeitlichen Rückstand nicht beeindrucken lassen und am Ende auch ihre Chancen genutzt“, sagte Phönix-Coach Michael Werner.

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Tobias Wieczorek schießt die Gästeführung

Kolkwitz begann die Begegnung vor 35 Zuschauern verhalten, wollte die Gäste kommen lassen und dann mit schnellen Kontern für Gefahr sorgen. Bereits nach sechs Minuten musste der an diesem Spieltag gut aufgelegte Kolkwitzer Torwart Robert Waltschew eine Kopfballgelegenheit von Morris Marten Wiechert mit einem Reflex abwehren. Die 1:0-Führung erzielte für die Gäste Tobias Wieczorek mit einem Freistoß aus 18 Metern links an der Mauer vorbei ins Tor (12.). Wildau war jetzt gut im Spiel, doch nutzten die Hausherren ihren ersten gefährlichen Gegenan-griff zum 1:1-Ausgleich durch Tobias Jäckel (20.).

In der 25. Minute hatte Ralf Gottwald über halblinks im Strafraum schon Phönix-Torwart Michael Braun ausgespielt, seinen Abschluss wehrte Maurice Duhme gerade noch vor der Linie ab. KSV-Akteur Sebastian Lehnik traf bei seinem Schuss in der 35. Minute aus spitzem rechtem Winkel im Strafraum nur den linken Pfosten und als im Gegenzug Wieczorek den Ball im linken Strafraum quer auf Phillip Damm passte, war es wieder Waltschew, der den Abschluss mit einer Parade noch zur Ecke lenkte.

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So auch in der 40. Minute, als der Kolkwitzer Torwart nach einer hohen Wildauer Eingabe in den Strafraum schon geschlagen schien, sich drehte und den Ball doch noch von der Linie kratzte. Wildau hatte mehr Torchancen, scheiterte aber oft am Kolkwitzer Waltschew. Die erste Aktion nach dem Wechsel gehörte den Hausherren. Erick Schiffel drang in der 52. Minute über rechts in den Wildauer Strafraum, David Goltz ließ das Bein stehen, sodass es Elfmeter gab. Stefan Jähne nutzte diesen zur 2:1-Führung für die Hausherren.

Maurice Duhme erzielt das 3:2

Doch die Dahmeländer wehrten sich, kamen nun immer besser ins Spiel. Als der immer gefährliche Wildauer Hamza Khalid Ali Hijazi sich über die rechte Strafraumseite durchspielte und punktgenau in die Mitte flankte, brauchte Damm nur noch den Kopf zum 2:2-Ausgleich hinhalten (63.). Auch wenn die Kolkwitzer mit ihren Kontern gefährlich blieben, Wildau bestimmte nun das Geschehen. Nur fünf Minuten nach dem Ausgleich fiel die erneute Führung für die Gäste. Bei einer Flanke von Wieczorek aus dem linken Halbfeld kam Damm in der Mitte noch zu spät, doch Duhme war mitgelaufen und vollendete am langen Pfosten aus spitzem Winkel zum 3:2. Die Aktionen der Hausherren blieben nun zumeist in den Abwehrreihen des Phönix-Teams stecken.

Die Gäste bestimmten über das Mittelfeld das Geschehen auf dem Rasen und spielten dann schnell in die Spitze. In der 81. Minute bediente der Wildauer Ole Seppelt mit einer hohen Eingabe in den Kolkwitzer Strafraum den eingewechselten Ronny Brendel, der mit einer schönen Direktabnahme das 4:2 erzielte. Kolkwitz war besiegt, eine Gegenwehr in den Schlussminuten kam kaum noch oder wurde früh gestört. Wildau hatte geführt und dann einen Rückstand wieder gedreht, ging verdient als Gewinner vom Platz.

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Wildau: Braun, Babinowsky (65. Brendel), Hijazi, Goltz (87. Schmidt), Wiechert (46. Mül-ler), Karwinkel (87. Niemeyer), Seppelt, Damm, Ganowsky, Duhme, Wieczorek.

Von Heiko Hoppenheit

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