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Fußball-Kreispokal Havelland

So liefen die Partien der dritten Kreispokalrunde im Havelland

Grün-Weiß Golm setzte sich mit 3:1 gegen den FV Turbine Potsdam durch.

Grün-Weiß Golm setzte sich mit 3:1 gegen den FV Turbine Potsdam durch.

Havelland. Fußball-Kreispokal Havelland, 3. Runde: SV Hohennauen – Mögeliner SC 1913 4:2 (3:2). Tore: 1:0 Voigt (4.), 2:0 Albrecht (6.), 3:0 Voigt (39.), 3:1 Stuhlmacher (40.), 3:2 Thiele (44./Eigentor), 4:2 Giese (67.). Zuschauer: 246. 246 Zuschauer sahen auf dem Sportplatz Am Hohennauener See ein Derby, das keine Abtastphase benötigte. Die Hausherren von Trainer Christopher Kürbis legten einen echten Blitzstart hin. Toni Voigt brachte die Hausherren per direkt verwandeltem Freistoß in Führung. Beim Schuss in die Torwart-Ecke sah Philipp Zube im Kasten des MSC nicht gut aus. Chancenlos war er zwei Minuten später, als Andre Stöhr den flinken Benjamin Albrecht auf die Reise schickte und der zum 2:0 traf (6.). "Die Jungs haben alle gebrannt und waren heiß, das haben sie schon im Training gezeigt", sagte Kürbis zur starken Anfangsphase seines Teams. Sein Gegenüber, Michael Rothe, ärgerte sich über den Fehlstart: "Nach sechs Minuten war der Drops dann ja fast schon gelutscht." Nach einer halben Stunde hatte der MSC die große Chancen, zu verkürzen. Benjamin Bünger scheiterte vom Strafstoßpunkt jedoch gegen Moris Adler. Im Gegenzug erzielte Voigt neun Minuten später per sehenswerten Fernschusstor das 3:0 (39.) und sorgte mit seinem zweiten Treffer des Tages für eine komfortable Führung. Die Gäste, schon bis dato mit einem leichten Chancenplus, ließen das jedoch nicht auf sich sitzen. Durch Björn Stuhlmacher (40.) und ein Eigentor von Maximilian Thiele (44.), jeweils im Anschluss an einen Eckball, kamen die Gäste noch vor der Pause auf 3:2 heran. "Nach dem 3:0 dachte ich schon, es sei vorbei. Großes Kompliment an meine Mannschaft, wie sie zurückgekommen ist und das Spiel spannend gestaltet hat", so Rothe. "Da sind wir kurz ein wenig geschwommen", sagte Kürbis, der in der zweiten Hälfte das 4:2 durch Martin Giese bejubeln konnte (67.). Voigt servierte ihm den Ball per Flanke mustergültig auf den Kopf. "Wir waren einfach effizienter und cleverer", bilanzierte Kürbis, der sich für die nächste Runde wieder ein Heimspiel wünscht: "Und ein Spiel gegen den BSC Rathenow wäre ein Schmankerl, das wäre wieder ein Derby. Aber Landesklasse-Teams wollen wir vermeiden, obwohl wir in dieser Saison schon gezeigt haben, dass wir auch diese Teams besiegen können." Die Pokalreise für den Mögeliner SC ist vorbei, traurig ist Rothe darüber nicht besonders: "Es war eine Standortbestimmung für uns und wir konnten positive Erkenntnisse mitnehmen. Wir waren fußballerisch besser, aber das Ergebnis stimmte nicht. Es war ein glücklicher Sieg für Hohennauen, aber nicht unverdient.

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BSC Rathenow – SG Saarmund 1:0 (1:0).Tor: Zimpel (42.). Zuschauer: 40. Nach der Reserve des FSV Babelsberg 74 warfen die Kicker des BSC Rathenow mit der SG Saarmund den nächsten Kreisoberligisten aus dem Pokalwettbewerb. "Das war eine riesige Mannschaftsleistung", sagte BSC-Co-Trainer Roberto Lache, "wir mussten kämpfen bis zum Umfallen. Am Ende war es ein verdienter Sieg gegen eine gute Mannschaft." Florian Zimpel erzielte in der 42. Minute den goldenen Treffer vor 40 Zuschauern , als er einen Konter per Heber abschloss und Saarmund-Torhüter Florian Schulz keine Abwehrchance ließ. Das Spiel war auf dem kleinen Rasenplatz "sehr spannend", so Lache, "wir standen gut und kompakt und haben dem Gegner keinen Raum gelassen. Wir hatten auch ein klares Chancenplus, obwohl Saarmund mehr Ballbesitz hatte. Aber das war unser Plan und der ging perfekt auf, ein großes Lob an die Mannschaft", freute sich Lache.

SV Kloster Lehnin – SpG Chemie Premnitz/Optik Rathenow 2:1 (0:0). Tore: 1:0 Schulz (57.), 1:1 Große (66.), 2:1 Lietzmann (90.+3/Strafstoß). Zuschauer: 101. Schon am ersten Spieltag der Kreisliga A trafen beide Teams aufeinander, damals gaben die Gäste eine Führung in der Nachspielzeit her und mussten per Strafstoßtor das 1:1 hinnehmen. Und auch in der dritten Runde des Pokal-Wettbewerbs war es wieder ein später Treffer, den die 100 Zuschauer auf dem Lehniner Sportplatz zu sehen bekamen. Und wieder ein Gegentor für die Gäste. Und wieder vom Strafstoßpunkt. "Der Stachel sitzt sehr, sehr tief", gab Spielertrainer Sebastian Nehring Einblick in seine Gefühlswelt, "ich habe ein absolutes Déjà-vu-Erlebnis." Melvyn Lietzmann besorgte in der dritten Minute der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer in einem Spiel, was mit der Partie vor knapp mehr als einem Monat sonst nicht zu vergleichen war. Zuvor zog Sebastian Galle in den Strafraum und wurde von den Beinen geholt. Die SpG spielte, nicht wie im Ligaspiel, als Lehnin deutlich überlegen war, ordentlich mit. Auch, weil man sich personell etwas aus dem Landesliga-Kader bedient hatte. Elias Große besorgte in der 66. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich. André Schulz traf nach 57 Minuten aus spitzem Winkel zur Lehniner Führung. "Es war ein offener Schlagabtausch und ein sehr hochqualitatives Kreisliga-Spiel", schätzte Nehring ein, der die Niederlage auch am Folgetag noch nicht verdaut hatte.

Blau-Weiß Pessin – Eintracht Falkensee: 6:7 (3:2, 3:3, 3:3) nach Elfmeterschießen.Tore: 0:1 Kibbieß (11.), 1:1 Zerbe (12.), 1:2 Kibbieß (17.), 2:2 El-Mahmoud (21.), 3:2 Zerbe, 3:3 Hihnke (80.). Tore im Elfmeterschießen: K. Oellermann, Kaim, Zerbe – Henschel, Giese, Ersen, Viehbak. Zuschauer: 210. "Es war ein typisches Pokalspiel", beschrieb Eintracht-Übungsleiter André Bittner die Partie seiner Falkenseer aus der Landesklasse West gegen Kreisliga-A-Vertreter Blau-Weiß Pessin. Zwei Spielklassen trennen die beiden Mannschaften, die in der dritten Runde aufeinandertrafen. Diesen Klassenunterschied konnte der neutrale Zuschauer jedoch nur schwer erkennen. Beide Teams lieferten sich ein heißes Duell, welches erst nach über 120 Minuten im Elfmeterschießen entschieden wurden. Bereits die erste Hälfte versprach viel Spannung. Eintracht-Routinier Jan Kibbieß setzte dabei in der elften Spielminute den Startschuss mit dem ersten Treffer des Tages. Eine Minute später nutze Hugo Alexander Zerbe einen Torwartfehler von Falkensees Stammtorhüter Kevin Konrad zum direkten Ausgleich der Gastgeber aus. Die wiederholte Führung für die Gartenstädter ließ allerdings nicht lange auf sich warten, nur fünf Zeigerumdrehungen später schnürte der starke Kibbieß den Doppelpack, ehe kurze Zeit später Stürmer Karim El-Mahmoud für den erneuten Gleichstand sorgte. Kurz vor Pausenpfiff sorgte Zerbe mit dem zweiten Doppelpack des Tages für die Führung des Gastgebers. In Hälfte zwei sah Pessin-Coach Sven Hoffmann zu viele liegen gelassenen Chancen seiner Truppe, die in der Liga in vier Spielen noch verlustpunktfrei ist. So verpasste es der Außenseiter, den entscheidenden Treffer zu erzielen und musste nach einer unglücklichen Situation sogar noch den dritten Gegentreffer hinnehmen. Rechtsverteidiger Paul Huhnke versenkte nach einem Pfostenabpraller den Ball ins eigene Tor. Die anschließende Verlängerung brachte wenig Ertrag. Hoffmann berichtete von "schweren Beinen" auf beiden Seiten. Im Elfmeterschießen siegte schlussendlich der Favorit aus Falkensee. André Bittner sprach nach der Begegnung von einem durchaus verdienten Sieg seiner Schützlinge, jedoch verteilte er viel Lob an die gegnerische Mannschaft: "Pessin spielt nicht umsonst oben mit in der Kreisliga A, das ist wirklich eine gute Truppe, die ihren Weg in dieser Liga gehen wird." Sein Gegenüber Sven Hoffmann trauerte vor allem den nicht genutzten Chancen hinterher: "Wir waren meiner Ansicht nach die bessere Mannschaft, haben es aber verpasst, dies in Tore umzumünzen", sagte Hoffmann, der bei den Osthavelländern erst seit dieser Saison den Cheftrainerposten inne hat.

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BSG Stahl Brandenburg II – Blau-Gelb Falkensee 2:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung.Tore: 1:0 Klassen (120./Strafstoß), 2:0 Ajdnik (120.+6). Gelb-Rote Karte: Falkensee (120.). Zuschauer: 65. Der Tabellenführer der Landesklasse West schied letztlich verdient gegen den Kreisoberligisten aus. Über die 90 Minuten egalisierten sich beide Teams weitgehend. Folgerichtig ging es in die Verlängerung, wo erst Falkensee am Drücker war und dann Stahl noch einmal aufdrehte. Als sich die Trainer der beiden Mannschaften schon Gedanken machten, wer von ihren Schützlingen die Elfmeter schießen soll, ertönte in der 120. Minute ein Strafstoßpfiff. Eugen Klassen verwandelte sicher und ein Gästespieler flog zugleich wegen Meckerns vom Platz. In der sechsminütigen Nachspielzeit machte dann Tim Ajdnik den Deckel drauf. Für die Falkenseer war es die erste Saisonniederlage. In der Landesklasse steht die Mannschaft von Thomas Obliers mit vier Siegen aus vier Spielen an der Spitze und erwartet am kommenden Spieltag mit dem SV Empor Schenkenberg einen alten Bekannten aus Kreisoberliga-Zeiten. Anstoß auf dem Armin-Bach-Sportplatz ist am Sonnabend um 15 Uhr, spätestens dann sollte die bittere Niederlage aus den Köpfen sein.

SV Busendorf – SV Dallgow 47 2:4 (0:1, 2:2) nach Verlängerung. Tore: 0:1 Vilter (16.), 0:2 Zyto (54.), 1:2 von Helmolt (79./Eigentor), 2:2 Reichel (89.), 2:3 Vilter (105.), 2:4 von Helmolt (120.). Gelb-Rote Karte: Busendorf (80.). Zuschauer: 50. 50 Zuschauer sahen eine kurzweilige Partie auf dem Sportplatz in Busendorf. Der Kreisoberligist ging dabei durch einen Treffer von Leon Vilter früh in Führung (16.). Karol Zyto (54.) erhöhte für die Gäste in Durchgang zwei früh auf 2:0. Durch ein Eigentor von Jarek von Helmholt (79.) kamen die Gäste zurück ins Spiel. Philipp Reichel sorgte mit seinem Treffer kurz vor Ende der regulären Spielzeit für weitere 30 Minuten. Der SV 71 musste diese, nach einer Gelb-Roten Karte in Minute 80, in Unterzahl bestreiten und hatte nach den Toren von Vilter (105.) und von Helmholt (120.) das Nachsehen.

Fortuna Babelsberg II – Germania 90 Berge 1:2 (0:0, 1:1) nach Verlängerung.Tore: 1:0 Göhring (53.), 1:1 Franz (90.+1/Eigentor), 1:2 Merian (114.). Zuschauer: 85. Der Kreispokalfinalist aus Berge mühte sich zum Weiterkommen beim Ligakonkurrenten aus der Landeshauptstadt. Tayo Göhring brachte die Hausherren nach 53 Minuten in Führung. Nach einem Eigentor von Phillipp Franz in der Nachspielzeit kamen die 85 Zuschauer auf dem Sternsportplatz in den Genuss von 30 Extra-Minuten, in denen Tim Merian in der 114. Spielminute den Siegtreffer für die Germania erzielte.

SV Traktor Schlalach – SV Viktoria Potsdam 1:5 (1:3).Tore: 1:0 Schröder (8.), 1:1 Groß (12.), 1:2, 1:3 Salpeter (18., 32.), 1:4 Gehrke (46.), 1:5 Groß (49.). Zuschauer: 99. Mit 100 Zuschauern aus beiden Lagern war das Pokalspiel in der Traktor-Arena gut besucht. Die gut besetzten Gastgeber waren gegen den ambitionierten Favoriten aus derselben Kreisliga-Staffel B hoch motiviert und setzten ihn mit frühem Pressing sofort unter Druck. Folglich kam Traktor nach acht Minuten zu einem Ballgewinn in der Potsdamer Hälfte und spielte zielstrebig nach vorne. Den Schuss von Mathis Weber parierte der Viktoria-Schlussmann, konnte ihn aber nicht festhalten. So beförderte Erik Schröder das Leder per Abstauber zur 1:0-Führung für Schlalach in die Maschen des gegnerischen Tores. Traktor spielte darauf weiter mutig, leistete sich jedoch wenig später einen Fehlpass im Spielaufbau. Ein gefundenes Fressen für die Gäste, die schnell umschalteten und zum 1:1 ausglichen. Der Viktoria-Trainer schien von der druckvollen Spielweise Traktors beeindruckt. Denn bereits in Minute 14 wechselte er mit Marten Niemeyer einen seiner besten Spieler ein, der anscheinend in Schlalach zumindest nicht so früh zum Einsatz kommen sollte. Traktor rannte weiter an und ein Lupfer von Jeffrey Geserick über den Viktoria-Keeper brachte um ein Haar den Ausgleich ein. Stattdessen erhöhte der Gast nach einer Ecke per Kopfballtor auf 3:1. Auch das dritte Gegentor warf den Gastgeber nicht aus der Bahn. Bei einem Angriff kurz vor der Pause wurde Hannes Schulz vom gegnerischen Torwart gefoult. Den fälligen Strafstoß, durchaus stark und platziert getreten von Nils Bullerdieck, parierte der Verursacher dann aber gekonnt. Schlalach nahm sich für die zweite Hälfte noch einmal viel vor, wurde jedoch mit einem stark herausgespielten Tor und einem verwandelten Drehschuss nach einem Freistoß, beide Tore fielen innerhalb von drei Minuten, zum 1:5 schachmatt gesetzt. In der verbleibenden Zeit musste Traktor dann auch dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Viktoria verwaltete seinen Vorsprung sicher. Und da der Gast drei gute Abschlüsse nicht mehr nutzte, blieb es bei dem Ergebnis. "Das Spiel war für uns sehr aufschlussreich und hat großen Spaß gemacht", meinte Traktor-Coach David Günther.

FV Turbine Potsdam – Grün-Weiß Golm 1:3 (0:0).Tore: 0:1 Anduleit (51.), 0:2 Schuchardt (52.), 1:2 Ruby (76.), 1:3 Wieland (90.+2/Strafstoß). Zuschauer: 69. Die nächste Überraschung für die Kicker des FV Turbine blieb aus. Setzten sich die Waldstädter in der vorherigen Runde mit 5:1 gegen Kreisoberligist FSV Brück durch, war gegen die Landesklassen-Kicker von Golm Schluss. Mit 1:3 (0:0) unterlag die Elf von Jonas Roetger, der selber über die komplette Spielzeit auf dem Platz stand, gegen die favorisierten Gäste. Erst kurz nach dem Seitenwechsel gingen die Golmer durch Marc Anduleit in Führung (51.). Tom Schuchardt sorgte eine Minute später für den Doppelschlag (52.). Als Andreas Ruby per Kopf zum 1:2-Anschluss traf (76.), keimte Hoffnung auf. Felix Wieland sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand. "Um eine Chance auf den Sieg zu haben, hätten wir unsere einzige Chance in der ersten Halbzeit nutzen müssen", erklärte Roetger, "in der zweiten Hälfte wurden wir nach den langen Ballbesitzphasen der Golmer, müde."

USV Potsdam – SV Babelsberg 03 II 6:4 n.E. (1:1, 2:2, 2:2).Tore: 1:0 P. Stoltzmann (1.), 1:1 Schönfelder (30./Strafstoß), 2:1 Padidar (56.), 2:2 Schönfelder (67./Strafstoß). Tore im Elfmeterschießen: Mulugeta, Fischer, Silatsa, Padidar – Nolte, Reimann. Zuschauer: 50. Bereits in der ersten Minute ging der Gastgeber aus der 1. Kreisklasse gegen das Team aus der Landesklasse in Führung. Nachdem die Kiezkicker das Spiel laut Übungsleiter Thomas Schulz "immer besser in den Griff bekommen haben", ertönte nach 30 gespielten Minuten ein Elfmeterpfiff des Schiedsrichters. Den fälligen Strafstoß verwandelte Louis-Maximilian Schönfelder sicher. Im weiteren Verlauf kamen die Nulldreier zu guten Möglichkeiten, die allerdings ungenutzt blieben. Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie die erste. Die erste Phase gehörte den Gastgebern, die aus dieser Druckphase heraus durch Mohsen Padidar in der 57. Spielminute die Führung erzielten. Ein Handelfmeter sorgte für den erneuten Gleichstand. In der 120. Minute gab es noch mal eine Großchance für den USV. Keeper Mielke konnte den Ball jedoch entschärfen. Das anschließende Elfmeterschießen entschied der Gastgeber für sich. Ausgerechnet SVB-Doppeltorschütze Schönfelder setzte seinen Elfmeter an die Latte. Nach der Partie zeigte sich Nulldrei-Coach Schulz demütig: "Jeder, der auf dem Sportplatz war, würde sagen, dass der USV sich das verdient hat." Man sei zwar optisch überlegen gewesen, jedoch waren laut Schulz die Angriffe seiner Schützlinge insgesamt wenig zielführend. USV-Übungsleiter Chris Theel blickte voller Stolz auf die gewonnen Pokalpartie: "Mit viel Kampfgeist und einer spielerisch guten Leistung haben die Jungs genau das umgesetzt, was der Trainer wollte."

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SV Roskow – ESV Lok Seddin 1:7 (1:3).Tore: 0:1 Marschner (9.), 0:2, 0:3 Klostermann (11., 13.), 1:3 Porath (18.), 1:4, 1:5, 1:6, 1:7 Klostermann (48., 72., 82., 88.). Zuschauer: 60. Nach dem Mann des Spiels brauchte man nach dem Abpfiff auf dem Roskower Sportplatz nicht lange suchen. Gordon Klostermann erzielte beim 7:1-Erfolg der Eisenbahner insgesamt fünf Tore und war der Wegbereiter für den Einzug in das Achtelfinale.

Teltower FV III – SG Bornim 0:8 (0:7).Tore: 0:1 Weißfuß (15.), 0:2, 0:3 Schulze-Buschhoff (17., 20.), 0:4, 0:5 Weißfuß (31., 36.), 0:6 Schulze-Buschhoff (38.), 0:7 Freitag (42.), 0:8 Weißfuß (64./Strafstoß). Zuschauer: 48. Mike Weißfuß (vier Tore) und Laurits Schulze-Buschhoff (drei) besorgten sieben der acht Treffer gegen die dritte Vertretung des Teltower FV. Schon zur Halbzeit führte das Team aus der Landesklasse West mit 7:0.

SV Ruhlsdorf – FC Borussia Brandenburg 1:2 (0:0). Tore: 0:1 Letzner (66.), 0:2 Brüggmann (72.), 1:2 Mahrholz (81.). Zuschauer: 87. Trainer Felix Klepzig musste gegen den Kreisligisten etwas rotieren, da Julian Schwandt und Günther wegen Arbeit fehlten und Tom Signowski verletzungsbedingt passen musste. "Von Beginn an ging es körperlich richtig zur Sache, war es ein rassiges Pokalmatch", so Klepzig. Während der Schlagabtausch vor der Pause torlos blieb, brachten dann André Letzner (66.) und Simon Brüggmann (72.) den Kreisoberligisten mit 2:0 in Front. Da danach der dritte Treffer verpasst wurde, geriet der Sieg nach dem 1:2 durch einen Distanzschuss in den letzten zehn Minuten noch einmal etwas in Gefahr. Doch letztlich brachten die Borussen den knappen Erfolg ohne große Aufreger über die Zeit.

SV Ziesar 31 – SpG Schönwalde/Parwenitz/Paaren 3:1 (1:1). Tore: 1:0 Knautzsch (18.), 1:1 Menzel (28.), 2:1, 3:1 Janka (51./Strafstoß, 58.). Zuschauer: 50. Zwanzig starke Anfangsminuten sorgten für die 1:0-Führung durch Nick Kautzsch. Da der Kreisoberliga-Aufsteiger danach stärker wurde, ging es mit einem 1:1 in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff dominierte Ziesar dann die körperlich hart geführte Partie, die durch einen Doppelschlag von Florian Janka entschieden wurde. Nach einer Stunde durfte dann auch Torjäger Michel Hottenrott erstmals nach fünfwöchiger Verletzungspause wieder auf den Rasen.

FC Deetz – SV Falkensee-Finkenkrug II 2:3 n. V. (2:1, 2:2). Tore: 0:1 Kumla (27.), 1:1, 2:1 Baumann (31., 37.), 2:2 Knoll (90.+8), 2:3 Salh (114.). Rote Karte: Deetz (50.). Gelb-Rote Karten: Deetz (90.+2), FF II (90.+2). Zuschauer: 97. Der FC Deetz und die FF-Reserve lieferten sich einen mitreißenden Schlagabtausch. Den ersten Treffer markierten die Gäste. Nach einer Flanke von außen konnte Bongkefon Kumla, der in dieser Saison bereits für die erste Mannschaft in der Brandenburgliga auflief, den Ball in die Maschen befördern. Allerdings hielt die Führung nicht lange. Zwei individuelle Fehler sorgten für einen Rückstand zur Pause. Nach Wiederanpfiff sah Geisler ein anderes Spiel: "Deetz hat in der zweiten Halbzeit komplett aufgehört, Fußball zu spielen." Gleich drei Platzverweise musste Schiedsrichter Daniel Süßmann im Laufe der zweiten Hälfte verteilen, eine glatt Rote sowie eine Gelb-Rote Karte gingen an die Deetzer, eine Gelb-Rote Karte schwächte FF. Spielerisch entwickelte sich zudem "ein Spiel auf ein Tor", die Gastgeber seien in dieser Phase des Spiels kein Faktor gewesen. Die Falkenseer belohnten sich sehr spät für diesen Aufwand: "In der letzten Aktion der Nachspielzeit machen wir den Ausgleich", so FF-Coach Geisler, dessen Elf in der Verlängerung zum glücklichen Sieger wurde.

SpG Rot-Weiß Groß Glienicke/Seeburger SV – Werderaner FC II 2:4 (1:1). Tore: 1:0 Busch (1./Strafstoß), 1:1 J. Brandt (38.), 2:1 Fischer (66.), 2:2 J. Brandt (74.), 2:3 A.Brandt (80./Strafstoß), 2:4 Kornemann (88.). Zuschauer: 65. Zwei Führungen konnten die Hausherren aus der 1. Kreisklasse nicht über die Zeit bringen. Dabei fiel das 1:0 durch Lasse Busch bereits in der ersten Spielminute. Der Glienicker verwandelte einen Strafstoß. Julian Brandt glich noch vor dem Seitenwechsel aus (38.). Jan Fischer sorgte nach 66 Minuten für die nächste Führung, doch wieder antwortete Julian Brandt (74.). Adrian Brandt (80.) per Strafstoß und Ramon Kornemann machten den 4:2-Auswärtssieg des Kreisoberligisten perfekt.

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Von MAZOnline

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