Aktion Sport im Ort

Mach mit, mach’s nach, mach’s besser

Sport im Ort: An acht Stationen können sich die Ludwigsfelder über die Sportart und den Verein informieren.

Sport im Ort: An acht Stationen können sich die Ludwigsfelder über die Sportart und den Verein informieren.

Ludwigsfelde. Der Boxsack übt eine ganz besonderen Anziehungskraft aus, gleich nebenan beim Boxclub „Ring frei“ – und so manch einer vom Ludwigsfelder Radball-Club will die Fäuste am liebsten gleich auf dem unförmigen Trainingsgerät tanzen lassen. „Das wird sich wohl kaum einer von uns nehmen lassen, das mal auszuprobieren“, sagt Jakob Igel vom LRC, der sich am Sonnabend bei der Aktion „Sport im Ort“ in Ludwigsfelde ebenfalls präsentieren und Besuchern einen Radball-Schnupperkurs in der Sporthalle der Gottlieb Daimer-Schule anbieten wird. „Bei uns findet auch das Landespokalfinale der Elite Brandenburg statt. Parallel dazu und im Anschluss werden die Gäste die Möglichkeit bekommen, sich selbst einmal auf dem Rad auszuprobieren“, sagt Igel. „Dazu können sie auf dem Rad erst einmal fahren und sich am Slalom probieren. Wer es sich zutraut, kann sein Glück am Ball probieren oder versuchen, auf dem Rad zu stehen.“

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Das interdisziplinäre Mitmach-Projekt „Sport im Ort“ erinnert ein wenig an den Ludwigsfelder „Fünfkampf“, bei dem fünf Vereine aus unterschiedlichen Sportarten vom Tennis bis zum Schwimmen jeweils Gastgeber für die Konkurrenten sind. Die aktuelle Variante allerdings ist deutlich breiter angelegt und eine Art Kompaktkurs: „Fünf Stunden, acht Sportstätten, 19 Vereine – das ist deine Chance“, wirbt die Stadt Ludwigsfelde für die Aktion am Sonnabend, bei der sich die Kommune von 14 bis 19 Uhr in eine große Arena verwandeln wird. „19 Sportvereine zeigen, was in ihnen steckt: vom Handball und Fußball, über Radball, Volleyball, Basketball, Tennis, Schach, (Rettungs-)Schwimmen, Tauchen, Boxen, Wrestling und Judo, bis hin zu Tischtennis und Leichtathletik ist alles dabei“, heißt es auf der Homepage.

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Eröffnet wird die Aktion um 14 Uhr in der Stadtsporthalle über Kaufland, unter anderem wird der Ludwigsfelder Handball-Club dort ein Gerät zur Messung der Wurfgeschwindigkeit aufstellen. „Mit Sport im Ort kann mehr Aufmerksamkeit erregt werden, als wenn jeder Verein über das Jahr verteilt seinen eigenen Tag der offenen Tür veranstaltet“, sagt Bürgermeister Andreas Igel (SPD). „Wir haben gemerkt, dass diese Formate bei den Bürgern gut ankommen.“

Wie schon bei vergangenen Events in Ludwigsfelde, wird an dem Sonnabend auch ein Shuttleservice bereitgestellt, damit die Besucher unkompliziert von Sportstätte zu Sportstätte kommen – im Zentrum der Stadt sind die Wege jedoch ohnehin kurz.

Seit Längerem wirbt die Kommune mit Plakaten für das Event, das auch ein wenig an den DDR-Fernseh-Klassiker „Mach mit, mach’s nach, mach’s besser“ erinnert. „Die Grundidee ist 2019 entstanden“, berichtet Stadtsprecher Kevin Senft, „es gibt bei uns die Nacht für Neugierige, bei der sich Firmen vorstellen und wir haben gedacht, dass müsste man auch mit Sportvereinen machen.“

Auch der Tennis-Club Ludwigsfelde hat ein Kennenlern-Programm

2012 hatten sich bei der Ludwigsfelder Sportschau auf dem Sportplatz in der August-Bebel-Straße Vereine vorgestellt. Für die Vereine ist vor allem der Zeitfaktor eine große Herausforderung beim Kompakt- und Chrashkurs: „Man hat nur etwa 20 Minuten pro Gruppe, dann muss alles gut klappen und vor allem muss es ein Programm sein, mit dem man gut in unsere Sportart reinschnuppern kann“, sagt Torsten Gutsche, einer der Trainer des Tennis-Clubs 58. Teil des Kennenlern-Programms ist beispielsweise die Übung „Ball mit dem Schläger jonglieren“ und das Spiel mit der Ballmaschine. Probanden sollen sich außerdem in die Rolle eines Spielers beim Blindentennis versetzen können.

„Natürlich haben die Vereine auch Wartelisten, gerade im Nachwuchsbereich, aber es gibt in anderen Altersgruppen sicher noch freie Kapazitäten“, sagt Kevin Senft. „Unabhängig davon können die Besucher ihren sportlichen Horizont erweitern. Der Nachmittag repräsentiert in jedem Fall die große Vielfalt des Sportangebotes in unserer Stadt.“

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