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Fußball-Landesklasse West

SSV Einheit Perleberg gewinnt durch frühen Treffer die ersten drei Punkte

Der SSV Einheit Perleberg fährt beim SV Union Neuruppin mit 1:0 den ersten Saisonsieg am 3. Spieltag der Landesklasse West ein.

Der SSV Einheit Perleberg fährt beim SV Union Neuruppin mit 1:0 den ersten Saisonsieg am 3. Spieltag der Landesklasse West ein.

Prignitz. Fußball-Landesklasse West: SV Union Neuruppin – SSV Einheit Perleberg 0:1 (0:1). Tor: 0:1 Marlon Niklas Kyek (9.). Zuschauer: 40. Unentschieden gegen den Pritzwalker FHV, Niederlage gegen die Nulldrei-Reserve, jetzt endlich ein Sieg am vierten Spieltag der Fußball-Landesklasse West – und das mit nur einem Tor bei Union Neuruppin, aber dieses war zum mit der Zunge schnalzen.

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In der 9. Minute und darüber hinaus zeigte der SSV Einheit Perleberg endlich einmal den Fußball, den Trainer Maik Arndt von seinen Spielern sehen will. Schnelle Kombinationen über drei Stationen: und Tor. Frank Arndt spielte Doppelpass mit Noah Hartmann, Hartmann flankte ihm dann in den Lauf und Arndt brachte den Ball von der linken Seite in die Box, wo Marlon Niklas Kyek ohne zu zögern verwandelte. Das ganze hatte nur Sekunden gedauert. „Wir wussten, dass die Neuruppiner sehr körperlich spielen würden“, so Maik Arndt, der seinen Spielern die taktische Marschroute vorgab, Ball und Gegner laufen zu lassen, um nicht in unnötige Zweikämpfe zu geraten. Opfer eines solchen Zweikampfes wurde nach gut einer halben Stunde Denny Feilke, der mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden musste. „Wir mussten dadurch umstellen und sind aus dem Rhythmus gekommen“, so Arndt, „aber wir haben den Gegner trotzdem bis zuletzt gut aus dem Spiel genommen. Es war ein verdienter Sieg.“

Pritzwalker FHV führt bis zur Halbzeit 2:0 gegen Lok Potsdam

Pritzwalker FHV – ESV Lokomotive Potsdam 2:2 (2:0). Tore: 1:0 Andy Wolgast (13.), 2:0 Jan Eßmann (43., Strafstoßtor), 2:1, 2:2 Oliver Tobias (52., 67., Strafstoßtor). Zuschauer: 61. "Unsere mangelnde Chancenverwertung hat uns einen Sieg gekostet", sagte Pritzwalks Neu-Trainer Marco Urner nach seinem ersten Heimspiel in der Dinnebier-Arena. "Aber die Chancen herausspielen muss man auch erst einmal", sah Urner auch einen positiven Aspekt in der Spielweise seiner Mannschaft. Besonders Tony Schulz war sehr präsent vor dem gegnerischen Tor. Seine Chance auf einen Treffer nach Pass von Jan Eßmann, wurde von den Potsdamern auf rüde Weise im Strafraum vereitelt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Eßmann da bereits zum 2:0. In der 13. Minute hatte der Strafstoßschütze bereits Andy Wolgast mustergültig mit einer Flanke bedient, die der Flügelflitzer zum 1:0 nutzte. "Wir hätten in der ersten Halbzeit schon den Deckel drauf machen können", sagt Urner, "oder in der zweiten noch treffen." Aber so machten zwei Fehler den Sieg zunichte, die der ESV zu zwei Treffern nutzte. Das Tor zum 2:2 war ebenfalls ein Strafstoß, nach Foul im Strafraum der Pritzwalker. "Am Ende hat vielleicht auch die Kraft auf dem schweren Boden nicht ausgereicht. Aber ich bin zufrieden mit dem Punkt", so Urner.

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Ein Fehler von Veritas kostet den Sieg gegen MSV Neuruppin II

FSV Veritas Wittenberge/Breese – MSV Neuruppin II 1:1 (0:0). Tore: 1:0 Mika Dzikus (50.), 1:1 Tim Kleeßen (86.). Zuschauer: 130. Zwei Halbzeiten wie Licht und Schatten sahen die 130 Zuschauer am Sonnabend im Thälmann-Stadion, als der FSV Veritas Wittenberge/Breese lediglich ein Unentschieden gegen den MSV Neuruppin II auf die Anzeigetafel brachte. "In der ersten Halbzeit haben wir nicht wirklich stattgefunden", so FSV-Trainer Manuel Roeseler, "wir waren viel zu weit weg von den Gegenspielern und kamen nicht in die Zweikämpfe." Der MSV II erspielte sich einige gute Möglichkeiten und die Gastgeber hatten Glück, nicht 0:2 in Rückstand zu geraten. "Wir hatten in der ersten Halbzeit nur eine gute Möglichkeit durch Ibi Touray", so Roeseler, der die richtigen Worte in der Kabine fand. "Es lief bedeutend besser", so der Coach. In der 50. Minute erwischte Mika Dzikus nach einer Maßflanke von Tobias Bober den Ball zunächst mit dem Kopf ohne Erfolg, konnte aber dann mit dem Fuß zum 1:0 nachbessern.

So hätte es nach Meinung des Trainers bleiben können, aber seine Mannschaft verlor kurz vor Ende den Ball im Vorwärtsdrang an den Gegner und Neuruppins Tim Kleeßen zog mit dem Ausgleich Nutzen aus diesem Stockfehler der Hausherren. „Wenn du kurz vor Schluss das 1:1 bekommst, fühlt sich das erst wie eine Niederlage an. Aber das Ergebnis geht so in Ordnung.“

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