Ausgezeichneter Verein

Platz drei für FSV Groß Kreutz im Bundesfinale von „Sterne des Sports“

Verleihung der Goldenen Sterne des Sports (Archivfoto).

Verleihung der Goldenen Sterne des Sports (Archivfoto).

Berlin. Zum zweiten Mal bei nunmehr 19 Auflagen hat es der Brandenburger Vertreter im Bundesfinale bei den „Sternen des Sports“ auf das Podest geschafft. Am Montag wurde in Berlin der FSV Groß Kreutz als Drittplatzierter von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geehrt. Es gewann der Berliner Fußballverein FC Internationale vor dem Zusammenschluss der drei Vereine SV Bad Bentheim, TuS Gildehaus und SC Bad Bentheim. Die „Sterne des Sports“ werden vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Volksbanken Raiffeisenbanken organisiert, mit der Auszeichnung wird besonderes gesellschaftliches Engagement im Sport gewürdigt.

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„Sportvereine leisten eine ungeheure Integrationsarbeit, für die, die am Rande stehen und Gemeinschaft brauchen. Für unsere Gesellschaft sind Vereine unendlich wichtig“, sagt Steinmeier in der Laudatio in der DZ Bank am Brandenburger Tor. „Es gibt einen Teil der Gesellschaft, der in der Sofaecke sitzt und über andere schimpft, und es gibt einen Teil der Gesellschaft, der anpackt“, sagte der Bundespräsident über die Aktivitäten der rund 150.000 Sportvereine in Deutschland, „hier sitzen so viele Menschen, die anpacken. Das macht Hoffnung. Gerade weil wir in Zeiten des Gegenwinds leben.“

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Nachhaltiger Sieger: FC Internationale Berlin

Der FC Internationale ist der erste nachhaltig zertifizierte Amateurverein Deutschlands und überzeugte damit die Sport-Sterne-Jury. Bereits 2021 erhielt der Club, dessen erste Herrenmannschaft in der achtklassigen Landesliga startet, vom TÜV Rheinland das ZNU-Siegel „Nachhaltiges Wirtschaften“. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die drei Clubs aus Niedersachsen, die Zweiter wurden, erhielten für ihre gemeinsame Initiative „Kräfte bündeln für Menschen in Not – Ehrenamt schafft viel“ 7500 Euro.

Als Brandenburger Landessieger hatte sich der FSV Groß Kreutz für das Bundesfinale qualifiziert.

Als Brandenburger Landessieger hatte sich der FSV Groß Kreutz für das Bundesfinale qualifiziert.

Der FSV Groß Kreutz aus Potsdam-Mittelmark beeindruckte durch seine Wandlung in schweren Zeiten vom kriselnden Nur-Fußballclub hin zum stark wachsenden und vitalen Mehrspatenverein (MAZ berichtete). Nach den Erfolgen auf der Lokal- und Landesebene durfte sich der FSV um den Vorstandsvorsitzenden Thomas Radant nun über weitere 5000 Euro Preisgeld freuen. 2014 hatte der Potsdamer Kinder- und Jugendcircus Montelino Platz zwei im Bundesfinale von "Sterne des Sports" belegt.

DOSB-Präsident Weikert und Innenministerin Faeser dabei

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause wurde die höchste Auszeichnung im sportlichen Deutschland erstmals wieder als Präsenzveranstaltung ausgetragen. „Was die Vereine geleistet haben, ist enorm“, sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert in der rund 90-minütigen Veranstaltung, an der auch die für den Sport zuständige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) als Zuschauerin teilnahm, „jetzt müssen wir sehen, dass wir das in diesen Zeiten aufrechterhalten.“

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Von Tobias Gutsche und Thomas Flehmer

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