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Laufsport

Laufen wo sonst die Flieger abheben: 117 Teilnehmer beim Lilienthal-Lauf

Startschuss: Insgesamt 117 Teilnehmer gingen beim 15. Lilienthal-Lauf auf die Strecke.

Startschuss: Insgesamt 117 Teilnehmer gingen beim 15. Lilienthal-Lauf auf die Strecke.

Stölln/Rhinow. Sonst kreisen die Segelflugzeuge über den Platz des Flugsportvereins Rhinow/Stölln und sorgen bei den Piloten für ein Hochgefühl, am vergangenen Sonnabend spielte sich dagegen mehr auf dem Boden ab.

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Zum 15. Lilienthal-Lauf hatten die Organisatoren um FSV-Vereinschef Johannes Hille im Vorfeld maximal 100 Teilnehmer erwartet, am Ende waren es dann 117 Läuferinnen und Läufer sowie Walker, die über die 9,896 Kilometer zu Ehren des Flugpioniers Otto Lilienthal an den Start gingen.

„Wir sind ein eingespieltes Team und haben tolle Helferinnen und Helfer, die die Veranstaltung begleiten und dafür sorgen, dass alles reibungslos über die Bühne geht“, sagt Johannes Hille, der nur drei Tage nach dem Lauf schon wieder am Flugplatz steht und dort einen Streckenflugwettbewerb leitet. Rund 20 Helferinnen und Helfer vom Flugsportverein sorgten an der Strecke, bei den Wasserstationen und im Start- und Zielbereich für einen reibungslosen Ablauf.

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Man habe zum Lauf auch schon viel positives Feedback bekommen, „die Stimmung war super und das Wetter hat auch gepasst“, so Hille. Einen Kritikpunkt hatten allerdings die Walkerinnen und Walker des 15. Lilienthal-Laufs: „Wir haben für sie die Siegerehrung vergessen, die ist uns durch die Lappen gegangen. Für den Fauxpas können wir uns nur entschuldigen“, betont Johannes Hille.

Zunächst gingen die Walker an den Start. Hier sicherte sich Olaf Heisig von der BSG BFW Berlin Brandenburg in 1:14:42 Stunden den Sieg vor Horst Pieth vom Kanuverein Brandenburg (1:15:14) und Jürgen Schlapkohl aus Velten (1:21:30). Bei den Damen lief Ramona Urbschat aus dem Löwenberger Land die schnellste Zeit (1:25:36).

Beim 15. Lilienthal-Cup ging es auch um Wertungspunkte im MBS-Cup, zudem gehört das Rennen in Stölln auch zum Havelland-Cup. Bei den Läufern gewann Andy Berger vom Bachstelzengeschwader Rathenow in 40:08 Minuten das Rennen vor Jonas Röhm aus Berlin (40:20 Minuten) und Manuel Schwerdtfeger von der TG Südwest Berlin (40:25).

Alena Kühlein, ebenfalls von der TG Südwest, triumphierte bei den Frauen in 43:01 Minuten vor Emily Quast vom VfL Rathenow (45:54) und Madeleine Lewin vom SCC Berlin (45:54). Die Zeitmessung erfolgte elektronisch, „da sind wir professionell aufgestellt“, so Hille. Die meisten Teilnehmer hatten sich schon im Vorfeld über das Onlineformular angemeldet, 20 bis 25 kamen noch direkt zur Strecke am Flugplatz.

In den Jahren zuvor waren immer rund 100 Läuferinnen und Läufer an den Start gegangen. „Wir hatten aber auch schon 150 Teilnehmer – das war allerdings vor Corona“, erklärt Hille. Das ist für ihn auch die einzige Erklärung zur wieder leicht gestiegenen Teilnehmerzahl bei der 15. Auflage des Lilienthal-Laufs. „Es gab keine Corona-Auflagen mehr, vielleicht hat das zuletzt ein paar Läufer abgeschreckt und sie sind nicht an den Start gegangen“, sagt Johannes Hille. Ob das aber wirklich eine Erklärung sei, könne man erst nach den nächsten Läufen zu Ehren von Otto Lilienthal sagen.

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Alle Ergebnisse des Lilienthal-Laufs unter www.strassenlauf.org.

Von Marcel Ehrig

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