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Fußball

SV Babelsberg 03 siegt im Testspiel bei Optik Rathenow

SVB-Trainer Markus Zschiesche sammelte in Rathenow weitere Erkenntnisse.

SVB-Trainer Markus Zschiesche sammelte in Rathenow weitere Erkenntnisse.

Rathenow. „Lauf durch, schneller spielen!“, kommandierte Markus Zschiesche, als etwas über eine Stunde gespielt war im Duell seines SV Babelsberg beim FSV Optik Rathenow. Dass die Spieler des Fußball-Regionalligisten gut auf ihren neuen Trainer hören, bewies prompt Daoud Iraqi, der wenige Sekunden nach Zschiesches Anweisung eben dies tat – durchlaufen, schnell spielen, und ein Tor erzielte er auch noch, kurz darauf sogar ein weiteres. So einfach kann Fußball sein.

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5:1 (1:0) siegten die Nulldreier am Mittwochabend vor 185 Zuschauenden bei den Rathenowern, Tahsin Cakmak (27. Minute), Emir Gencel (48.), Iraqi eben (68., 70.) und Daniel Frahn (83.) erzielten die Tore für die Gäste. Die Optiker trafen lediglich einmal durch Phill Pagna (66.), hielten angesichts der Umstände aber ordentlich dagegen. Phasenweise, vor allem in Hälfte eins, machten sie es den Babelsbergern schwer.

Kahlisch überrascht

„Es waren Momente dabei, in denen der Gegner uns noch ein paar kleine Baustellen aufgezeigt hat“, sagte Zschiesche nach dem Duell, mit dem er insgesamt zufrieden war. „Wir hatten am Vortag schon ein Spiel und Belastung in den Knochen, und Optik war heiß – sie wollten zeigen, dass sie auch gegen einen Regionalligisten noch mithalten können.“ Rathenows Trainer Ingo Kahlisch resümierte: „Von der ersten Halbzeit war ich angenehm überrascht von der ersten Elf. Nach der Pause war der Qualitätsunterschied einfach zu groß.“

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Der Regionalliga-Absteiger ist bekanntlich noch auf der Suche nach einem Kader, der auch in der Oberliga Nord als tauglich angesehen werden darf. Immerhin dürfte die gegen Babelsberg aufgebotene Startelf noch öfter im Stadion Vogelgesang zu sehen sein; die mündlichen Zusagen der Kicker habe er jedenfalls, teilte Kahlisch mit.

Will-Abgang steht fest

Vor allem in der ersten Halbzeit mischten die Rathenower im 4-2-3-1-System gegen den SVB, der auf ein 3-4-3 setzte, gut mit. Zwar war Babelsberg über weite Strecken feldüberlegen, kam nach einem munteren Start aber nur sporadisch zu guten Gelegenheiten. Nach knapp einer halben Stunde sorgte Cakmak mit einem ansehnlichen Schuss dennoch für die verdiente Führung.

Für Optik vergab der frühere Nulldrei-Stürmer Manuel Härtel die besten Gelegenheiten, deutete aber an, dass er für die Rathenower die gewünschte Verstärkung im Sturm sein kann – und muss, denn der Abgang des letztjährigen Achtfach-Torschützen Lucas Will (Ziel noch unbekannt) steht seit dieser Woche fest.

Dass die Rathenower – unabhängig vom Will-Abgang – personell noch nachbessern dürften, steht auch fest. „Die Breite müssen wir noch mit Qualität besetzen“, sagte Kahlisch. Nach der Pause schwanden die Kräfte gegen den SVB doch arg, der nun zu mehr und besseren Chancen kam und einige davon auch verwertete. Optiks zwischenzeitlicher Anschlusstreffer – Kapitän Jerome Leroy hatte den Ball fein auf Pagna gechippt, der vollendete – bedeutete am Ende nur Ergebniskosmetik.

Von David Joram

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