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Fußball-Kreispokal Oberhavel/<wbr>Barnim

SV Glienicke schafft Pokalcoup gegen Schorfheide Joachimsthal

Kreisigist SV Glienicke um Antonio Ciao (r.) gewann in der 3. Runde des Fußball-Kreispokals mit 3:1 gegen Schorfheide Joachimsthal.

Kreisigist SV Glienicke um Antonio Ciao (r.) gewann in der 3. Runde des Fußball-Kreispokals mit 3:1 gegen Schorfheide Joachimsthal.

Oberhavel. Zumindest eines steht nach der 3. Runde im Kreispokal 2022/23 des Fußballkreises (FK) Oberhavel/Barnim fest: Eine Wiederholung des Vorjahresfinales wird es nicht geben. Denn Kreisligist SV Mühlenbeck (West-Staffel) und Finalteilnehmer von 2022, scheiterte am vergangenen Sonnabend gegen SV Rüdnitz/Lobetal mit 0:1. Das goldene Tor erzielte Benjamin Bauer für die Gastgeber. „Für uns geht der Spielausgang in Ordnung. Wir haben alles gegeben. Aber es hat diesmal nicht gereicht“, heißt es vom Verein aus der Gemeinde Mühlenbecker Land, der unlängst für sein 75. Jubiläum ausgezeichnet wurde.

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Dagegen löste mit dem Landesklassen-Team von Einheit Zepernick der zweite Vorjahresfinalist das Ticket für die nächste Cuprunde. Die Zepernicker setzen sich im Barnimduell knapp mit 3:2 gegen Grün-Weiss Ahrensfelde III (1. Kreisklasse Ost) durch. Insgesamt fanden 16 Duelle mit 32 Mannschaften statt. „Es hat in der vergangenen Runde viele Überraschungen gegeben“, bilanziert Bernd Jünemann, Pokalverantwortlicher des FK. „Wir hatten viele interessante Duelle und auch Spielstände nach Abpfiff. Am Ende war es eine ruhige Runde.“

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Eine der größten Überraschungen durfte es in Glienicke gegeben haben. Der ortsansässige SV setzte sich in der Bieselheide mit 3:1 gegen das zwei Spielklassen höher aktive Landesklassen-Team von Schorfheide Joachimsthal durch. „Wir haben schon dran geglaubt. Die Mannschaft ist in der Vorbereitung gut zusammengewachsen“, sagt SVG-Fußballabteilungsleiter Daniel Jochen. „Wir haben den Gegner konsequent unter Druck gesetzt. In einigen Situationen hat uns aber auch unser Keeper Lucas Bittighofer gerettet.“

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Als Knackpunkt zu Gunsten der Mannschaft aus Oberhavel bewertete Jochen den schnellen Führungstreffer in der zweiten Halbzeit zum 2:1 – direkt nach dem Tor zum zwischenzeitlichen 1:1. Denn durch Marcel Bubner gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung (11. Spielminute), ehe der Joachimsthaler Marius Martin Falk zum 1:1 (51.) einnetzte. Doch mit Wiederanpfiff bewegten sich die Glienicker schnell in Richtung des generischen Strafraums und erneut traf Bubner. „Es war eine Schablone des ersten Treffers“, berichtet der Fußballabteilungsleiter. „Die Jungs sind mindestens einen Meter in dem Spiel über sich hinausgewachsen. Wir hatten Respekt vor dem Gegner. Wussten aber, dass wir als Underdog nichts zu verlieren haben.“

Nächste Runde findet am Wochen 19./20. November statt

In einem reinen Duell zweiter Landesklasse-Mannschaften hatte dagegen der Oranienburger FC Eintracht II die Nase gegen Eintracht Wandlitz vorn – 2:1 nach Verlängerung. Nach der regulären Spielzeit stand es in der Oberhavel-Kreisstadt 1:1, ehe Omar Ali Dieb einen von Patrick Balaga eingeleiteten Angriff zum 2:1-Sieg vollendete. OFC-II-Trainer Szymon Nabzdyk war nach dem Abpfiff „zufrieden über das Weiterkommen“, wie er sagt, fügt jedoch nahtlos hinzu, dass die Mannschaft „weiterhin ständig daran arbeiten muss um das Offensivspiel zu verbessern“, so Nabzdyk. Wie der OFC II musste auch Kreisoberligist Rot-Weiß Flatow „nachsitzen“, der mit 2:1 gegen den Kreisligisten SC Oberhavel Velten II aus der West-Staffel gewann.

Während es bei zwei Partien in die Verlängerung ging, kam es lediglich bei einem Match zu einem Elfmeterschießen. In diesem setzte sich Blau-Weiß Ladeburg mit 6:5 gegen Rot-Weiß Schönow durch. Die restlichen 13 Sieger wurden in den 90 Spielminuten ermitteln. Damit steht das gesamte Teilnehmerfeld für das Achtelfinale fest. Dieses findet am Wochenende des 19./20. Novembers statt. Noch gilt es allerdings auf die Partien zu warten. Diese werden am Dienstagvormittag, den 4. Oktober, in Eberswalde gezogen. Als „Losfee“ konnten die FK-Verantwortlichen für den als „Pokal der Landräte“ titulierten Kreispokal, den Landrat aus dem Barnim gewinnen, der dann die acht Partien ziehen wird. Dann ist auch der Titelverteidiger weiter im Lostopf vertreten.

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