Frauen-Kreisliga Dahme-Fläming

SV Zernsdorf gibt sich keine Blöße und zieht davon

Die Frauen des SV Zernsdorf eilen momentan von Sieg zu Sieg.

Die Frauen des SV Zernsdorf eilen momentan von Sieg zu Sieg.

Dahme/Fläming. Am neunten Spieltag ereigneten sich so einige Achsonderlichkeiten in der Kreisliga Dahme/Fläming. So wartete der BSC Preußen 07 umsonst auf die SpG Senzig/Deutsch Wusterhausen, der MSV Zossen fährt einen 8:0-Kantersieg ein und in Zernsdorf punktet man seelenruhig weiter an der Spitze.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

SpG Großziethen/Dahlewitz – SV Zernsdorf 1:3

Der Pokalsieger und aktuelle Spitzenreiter von der Lanke lässt sich in diesen Tagen nicht aus der Ruhe bringen. So gewann man auch das schwere Auswärtsspiel in Großziethen mit 3:1. Karoline Ascher war es, die mit einem schnellen Doppelpack für Jubel sorgte (2.), (11.). Gewissheit hatte der SVZ spätestens, als Josefina Obieglo das 3:0 erzielte (45.). Mehr als den Ehrentreffer zum 1:3-Endstand aus der Sicht der Mannschaft von Bodo Pöll sprang nicht mehr heraus. „Unser Kader war heute groß, doch die beiden frühen Gegentore ließen uns nicht ins Spiel kommen. Als wir unseren Treffer erzielten, wackelte Zermsdorf noch einmal, doch ihre Torhüterin hat super gehalten“, schätzt der Trainer der Spielgemeinschaft die Begegnung ein. Beim Spitzenreiter wusste der Coach um das schwere Spiel. „Es war die schwere Aufgabe, die wir erwartet hatten. Großziethen fightete und bot uns faire Zweikämpfe an. Im zweiten Abschnitt waren sie sogar ebenbürtig würde ich sagen. Dank der guten Einstellung, konnten wir einen verdienten Sieg einfahren“, freute sich René Gaffri.

Lesen Sie auch

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

BSC Preußen 07 – Spgm. Senzig/DWH N.AN. Gast

Gerne Fußball gespielt hätte auch der Meister, doch die Gäste aus Senzig/Deutsch Wusterhausen passierten den Sportplatz an der Triftstraße nicht. „Es erfolgte keine offizielle Meldung der Gäste und wir warteten umsonst. Das ist extrem ärgerlich, weil sich viele aufgrund der beruflichen Situation einen freien Tag nahmen. Wir sind sehr enttäuscht“, ließen die Stadtrandtöchter verlauten. Auf der Gegenseite folgte von den Offiziellen der Spielgemeinschaft. „Senzig ist federführend und wir als Team haben versucht über Südstern eine Spielverlegung zu beantragen. Diese wurde vom Staffelleiter und von Preußen 07 abgelehnt. Es tut uns leid, dass es zu dieser Art Vorkommnis kam.“

SSV Nonnendorf – MSV Zossen 07 0:8

„Der Fußball und das Ergebnis sind nebensächlich“, ließ SSV-Spielerin Nicol Herzog im Vorfeld der Partie schon verlauten. Man gestaltete den Spieltag nämlich zu einem Benefizspiel um, damit man ihre ehemalige Spielerin Jette im Kampf gegen den Krebs unterstützt. „Stäbchen rein – Spender sein“ war das Motto an vergangenen Sonntag auf dem Sportplatz an der B102. Der Ball rollte aber trotzdem und der Gast fuhr die ersten drei Punkte ein. Einem Eigentor folgten die Treffer von Mandy Noack (22., 39.), Madlen Dörwaldt (35., 41., 55., 65.) und Maria-Luise Währisch (43.) zum 8:0-Auswärtssieg der MSV-Frauen. „Wir hätten sogar höher gewinnen können, aber abheben ist nicht unsere Art. Die Achse Maria Währisch, Mandy Noack, Madlen Dörwaldt und Joan Lamping war heute siegbringend, aber auch die anderen Mädels haben ihre Aufgaben super gemacht“, strahlt Hans-Jürgen Klotz. Beim SSV war der Coach wie immer sportlich fair. „Eingangs der Partie deutete nichts auf dieses hohe Ergebnis hin. Dann aber spielte Zossen mit Tempo, Wucht und Abschlussstärke ihre Qualitäten aus“, schaut Thomas Laske zurück.

VfB Trebbin – KSV Sperenberg 1:3

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Trotz einer ansprechenden Leistung verloren die Frauen aus der Clauertstadt ihr Heimspiel mit 1:3 gegen den KSV Sperenberg. Giulia Cubadda schoss den VfB früh in Führung. Vor der Pause drehten Jaqueline Spieth (28.) und Katharina Köppen (32.) die Angelegenheit aber um. In der zweiten Halbzeit war wieder auf Torjägerin Laura Dochan Verlass, die das entscheidende Ausrufezeichen mit dem schönen Treffer zum 3:1 für Sperenberg setzte (57.). „Wir waren in den letzten Partien nicht schlecht, doch agierten in den ersten 20 Minuten wieder sehr nervös. Nach dem Gegentor kamen wir besser ins Spiel und drehten es um. Mit dem 3:1 von Laura war Trebbin nicht mehr wirklich gefährlich. Am Ende war es ein verdienter Erfolg für uns“, schätzte KSV-Trainer Alexander Fischer die Partie ein. Der Coach vom VfB macht die Phase vor der Pause zu schaffen. „Wir kamen gut ins Spiel und gingen verdient in Führung. Zehn Minuten vor der Halbzeit hatten wir aber eine Schwächephase. Die hat Sperenberg eiskalt ausgenutzt. Das schöne Tor zum 3:1 war dann die Entscheidung, aber es ist schön diese Fortschritte zu sehen. Gegen solche Mannschaften schon mithalten zu können, freut uns wirklich als Trainerteam sehr“, lobt Philip Pollow sein Team.

FSV Admira 2016 – Spielgemeinschaft Heidesee/Niederlehme 1:1

Die letzten erfolglosen Spiele sind nach dem Remis gegen die Spielgemeinschaft für den FSV Admira 2016 wieder nach hinten gerückt. Auf dem Nebenplatz am Mittenwalder Frauenbuschacker konnte Johanna Jahn die Gäste in Führung bringen (11.). Corinna Dumke glich aber noch in der ersten Halbzeit für Admira aus (24.).

Von Kevin Päplow

Mehr aus Lokalsport

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen