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2. Handball-Bundesliga

Trotz schwacher Angriffsquote: VfL Potsdam gewinnt Abwehrkrimi in Dormagen

David Cyrill Akapo erzielte den entscheidenden Treffer für den VfL Potsdam in Dormagen.

David Cyrill Akapo erzielte den entscheidenden Treffer für den VfL Potsdam in Dormagen.

Dormagen. Nach der ersten Saisonniederlage gegen den HSC Coburg (25:30) vor Wochenfrist hat der 1. VfL Potsdam eine starke Reaktion gezeigt. Die Zweitliga-Handballer von Trainer Bob Hanning gewannen am Freitagabend beim TSV Bayer Dormagen vor 927 Fans im TSV Bayer Sportcenter mit 24:23 (13:11). Erfolgreichster Werfer des VfL, der mit Nils Lichtlein und Matthes Langhoff zwei Verstärkungen der Füchse Berlin dabei hatte, war Rückraumspieler Max Beneke mit sieben Toren.

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Mit der Punktausbeute (7:3) nach fünf Begegnungen ist Hanning mehr als einverstanden, mit der Art und Weise, wie seine Mannen in den letzten Wochen auf der Platte agierten, kann er sich aber nicht anfreunden. „Die Quote im Angriff ist viel zu schwach, so kann man eigentlich kein Zweitliga-Spiel gewinnen“, sagte der VfL-Coach nach dem knappen Sieg. Er wisse zwar, dass sich seine Jungspunde reinhängen und das Möglichste geben, doch viel zu viel lassen die Adler gegenwärtig im Angriff liegen. Und es fehlt eine führende Hand – umso beeindruckender, dass die vorhandene Qualität groß genug ist, um zwei Punkte aus Nordrhein-Westfalen zu entführen.

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Die ersten Momente gehörten am Freitag den Gastgebern, die nach acht Minuten mit 6:4 in Führung lagen. Anschließend nahmen die Adler jedoch Fahrt in der Offensive auf und verhinderten auf der Gegenseite das Bayer-Tempospiel. Fast 13 Minuten lang ließ VfL-Keeper Lasse Ludwig nur einen Gegentreffer zu, mit einem 7:1-Lauf flatterten die Hanning-Mannen den Hausherren auf 11:7 (21. Minute) davon. Potsdam vergab aber fortan zu viele freie Würfe, Heimkeeper Martin Juzbasic war mehrfach auf der Hut, weshalb die Seiten mit einer knappen 13:11-Führung gewechselt wurden.

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Nach der Pause hatte der Gast lange alles im Griff und setzte sich zwischenzeitlich bis auf vier Tore ab. Fünf Minuten vor Ultimo war Dormagen plötzlich wieder bis auf ein Tor dran und hatte die Möglichkeit zum Ausgleich – doch Ludwig parierte und Cyrill Akakpo entschied den spannenden Abwehr-Krimi wenige Sekunden vor dem Ende für den VfL mit dem Treffer zum 24:22. Das letzte Tor des Tages gelang Dormagen erst nach der Schlusssirene vom Siebenmeterpunkt.

Makellose Bilanz in der Fremde

„Ich bin glücklich über den Sieg, auswärts haben wir eine makellose Bilanz. Aber es kann und darf nicht sein, dass wir Dormagen mehrfach die Tür öffnen, um die Partie noch zu drehen. Zumal wir das bessere Team waren“, resümierte Bob Hanning. 24 Tore erzielte der VfL, 23 Versuche landeten derweil nicht im gegnerischen Gehäuse, hinzu kamen acht technische Fehler – die Quote im Angriff lag demnach bei nur knapp 44 Prozent. „Es gibt eben noch viel Verbesserungspotenzial. Die Jungs müssen lernen, erwachsen zu werden. Der Saisonstart ist aber geglückt, keine Frage“, bilanzierte Hanning, der mit seiner Mannschaft am kommenden Sonnabend (8. Oktober, 19 Uhr) den VfL Eintracht Hagen in der MBS-Arena empfängt.

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