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Saisoneröffnung des 1. VfL Potsdam

Viel Spaß, wenig Zank: VfL Potsdam wirft 32 Tore gegen die Füchse Berlin

Feierten ein Handball-Fest in der MBS-Arena: Der 1. VfL Potsdam und die Füchse Berlin.

Feierten ein Handball-Fest in der MBS-Arena: Der 1. VfL Potsdam und die Füchse Berlin.

Potsdam. Es war ein Abend genau nach dem Geschmack von Bob Hanning. Auf der einen Seite der MBS-Arena standen bei der Saisoneröffnung des 1. VfL Potsdam am Mittwochabend seine Schützlinge aus dem Adlerhorst, welche er als Trainer in die 2. Handball-Bundesliga führte. Auf der anderen die Füchse Berlin, deren Manager er ist und welche er zuletzt sogar betreute, weil Chefcoach Jaron Siewert krank fehlte.

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Auch das Endergebnis des vorletzten VfL-Testspiels, bevor es am 28. August in der 1. DHB-Pokalrunde gegen TuSEM Essen ernst wird, vermieste die Stimmung nicht. Zwar unterlag das Potsdamer Team vor über 1000 Zuschauern dem Kooperationspartner aus der Hauptstadt mit 32:42 (15:21), doch seit diesem Sommer hat Hanning das, worauf er jahrelang mit Akribie hinarbeitete.

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Ein einzigartiges Handball-Netzwerk ist zwischen Spree und Havel, zwischen Füchse Town in Hohenschönhausen und Luftschiffhafen Potsdam entstanden. Die Füchse im deutschen Oberhaus, der VfL in Liga zwei, die Berliner Reserve in der Drittklassigkeit und zwei Mannschaften in der A-Jugend-Bundesliga – je nach sportlichem Level können die Talente aus den beiden Leistungszentren ihre Einsätze generieren.

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Linksaußen Tim Freihöfer beispielsweise war ein elementarer Baustein für den Zweitliga-Aufstieg, trägt nun aber das Füchse-Trikot. Max Beneke sammelte in der Vorsaison in Bundesliga und European League Erfahrungen als Fuchs, gehört künftig aber zum Kader des VfL. So verwunderte es nicht, dass Nils Lichtlein im ersten Durchgang für die Berliner, nach dem Seitenwechsel für Potsdam auf der Platte stand. Bei Maxim Orlov war es genau andersherum.

Rote Karte für Potsdams Josip Simic

Das Duell der Kooperationspartner ähnelte einem Familientreffen. Man kennt sich, versteht sich – und zankt sich. Während der 60 Minuten wurde sich nichts geschenkt, Josip Simic sah für ein zu hartes Einsteigen gegen den Berliner Lasse Andersson gar die Rote Karte. Vor allem aber sorgten die Teams für Spaß und Spektakel.

Mehr davon soll es ab September geben, wenn es nach Bob Hanning geht sowohl in Berlin als auch in Potsdam. „Wir starten mit dem VfL in jedes Spiel, um es zu gewinnen. Wenn wir am letzten Spieltag aber den Klassenerhalt fix machen, dann war es eine sehr gute Saison“, so der VfL-Trainer.

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