Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Volleyballerinnen des SC Potsdam

Noch geht’s gemächlich zu: Vizemeister SC Potsdam ist in die Vorbereitung gestartet

Neu beim SC Potsdam und seit Donnerstag mit ihrem neuen Club wieder im Training: Selma Hetmann (v.l.), Rica Maase, Megan Viggars, Pia Leweling und Hester Jasper.

Neu beim SC Potsdam und seit Donnerstag mit ihrem neuen Club wieder im Training: Selma Hetmann (v.l.), Rica Maase, Megan Viggars, Pia Leweling und Hester Jasper.

Potsdam. Ihre Fitness mussten sie am Mittwoch noch nicht unter Beweis stellen, die wurde erst einen Tag später getestet. Zumindest galt das für die Spielerinnen, die gestern beim Trainingsauftakt der Volleyballerinnen des SC Potsdam dabei waren. Es fehlten noch Chefcoach Guillermo Naranjo Hernández, Laura Emonts, Fleur Savelkoel, Anastasia Cekulaev, Aleksandra Jegdic, Anett Németh (alle WM-Vorbereitung) und Sarah Stiriz (verletzt). Zuvor stand für die Bundesliga-Volleyballerinnen noch der Medientag auf dem Programm – also Fotos, Interviews und Aufsager an mehreren Stationen, bevor Athletik- und Volleyballtraining auf dem Programm standen. Die Themen vor dem ersten Training des Vizemeisters.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Pause: Die haben die Spielerinnen anscheinend gut genutzt – aber nicht nur zur Regenartion. Neben Urlaub, unter anderem auf Ibiza, in Italien oder Südfrankreich, waren einige auf Lehrgängen mit ihren Nationalmannschaften und hielten sich individuell fit. Sportdirektor Toni Rieger konnte noch nicht "richtig" entspannen. "Ich war noch nicht im Urlaub, an dem verlorenen Finale hatte ich noch etwas zu knabbern und hab es mir bestimmt noch zehnmal angeschaut", so Rieger.

Die Vorbereitung: "Wir lassen es erstmal ruhig angehen", sagt Co-Trainer Riccardo Boieri, der zu Anfang Chefcoach Guillermo Naranjo Hernández vertritt. "Zunächst steht Athletiktraining an, dann nehmen wir den Ball dazu." Zudem trainieren Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft mit, um sich schon mal an das schnellere Tempo zu gewöhnen und Erfahrung zu sammeln.

Die neuen Spielerinnen: "Wir haben eine gesunde Mischung aus deutschen und internationalen Spielerinnen, wir sind insgesamt gut aufgestellt", sagt Sportdirektor Toni Rieger. Neuzugang Pia Leweling passe als Annahme-AußenSpielerin sehr gut zum SC, ebenso wie Hester Jasper, mit der man sich "sehr gut" verstärkt habe und auch Fleur Savelkoel habe schon gezeigt, "wie stark sie spielen kann", so Rieger über einen Teil der Neuzugänge.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch

Der Etat: Ein Thema, über das Sportdirektoren nicht so gerne und erst recht nicht so gerne ausführlich reden. "Der Etat hat sich erhöht, das musste er auch, weil wir Champions League spielen. Über Summen werde ich aber nicht reden", so Sportdirektor und Vorstandsmitglied Toni Rieger.

Die Eingewöhnungsphase: Die gibt es bekanntlich sportlich, aber auch privat für die Neuzugänge. "Ich muss gestehen, dass ich zuvor noch nicht in Potsdam war. Mir gefällt die Stadt aber sehr gut und letztens war ich schon im holländischen Viertel – Sarah van Aalen als Holländerin hat mir gleich eine Führung gegeben", sagt Neuzugang Pia Leweling und lacht. Sie kam von Ligakonkurrent Wiesbaden und findet die sportlichen Strukturen in Potsdam "nochmal deutlich professioneller". Vom Deutschen Meister MTV Stuttgart wechselte Hester Jasper, die bislang noch nicht allzu viel von ihrer neuen Heimat gesehen hat, "aber das gehe ich ruhig an", so die 21-jährige Holländerin. Auch sportlich will sie die Zeit genießen, "und natürlich viele Spiele gewinnen."

Die Erwartungen/Ziele: Besser als letztes Jahr zu sein, würde für den SC Potsdam den Titel bedeuten – so weit will man aber nicht gehen. Co-Trainer Boieri winkt bei der Frage nach dem Ziel ab: "Dafür ist es viel zu früh, die Top-Vier sollten drin sein." Auch Sarah van Aalen tut sich schwer. "Das ist noch schwierig zu beurteilen, weil wir als Team noch zusammenwachsen müssen." Sie wurde letzte Saison von den Experten des "Volleyball Magazins" zur besten Zuspielerin der Liga gekürt. Zusätzlicher Druck? Eher nicht. "Ich wusste nicht mal, dass es so eine Auszeichnung gibt", sagt van Aalen und lacht. "Aber es ist ein schönes Kompliment. In meinem zweiten Jahr möchte ich noch mehr Verantwortung übernehmen", formuliert sie ihre Erwartung an sich selbst. "Wir wollen den Fans einfach wieder guten Volleyball zeigen", sagt Toni Rieger.

Die Liga: "Das Niveau ist nochmal gestiegen, fast alle haben sich personell verstärkt", sagt Co-Trainer Boieri, der auch als Scout für den SC unterwegs ist. Hester Jasper sieht das genauso und ergänzt: "Aber auch wir haben uns verstärkt. Wir müssen uns jetzt als Team finden, ein bisschen Zeit haben wir ja noch.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die vorläufigen Termine bis zum Ligastart

Am 10. und 11. September ist das Team beim vom SC Potsdam organisierten porta Sport- und Kulturfestival zu Gast. Vom 13. bis 19. September bestreitet der Bundesligist ein Trainingslager auf Gran Canaria, wo dann Chefcoach Guillermo Naranjo Hernandez die Spielerinnen erwarten wird. Zuvor ist er noch mit der rumänischen Nationalmannschaft unterwegs. Ende September sollen noch weitere Testspiele terminiert werden. Im Oktober geht es für das Team dann in die heiße Phase der Vorbereitung, ehe das erste Ligaspiel des SC Potsdam am 29. Oktober beim Dresdner SC auf dem Programm steht. Am 1. November spielt der SC im Supercup gegen Stuttgart.

Von Marcel Ehrig

Mehr aus Lokalsport

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken