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Volleyball-Landesklasse Nord

Mit viel Kraft und neuen Shirts: So plant die Belziger SG Einheit den Start in die neue Saison

Die Volleyballer der Belziger SG Einheit wollen sich auch in der kommenden Spielzeit in der Landesklasse Nord behaupten.

Die Volleyballer der Belziger SG Einheit wollen sich auch in der kommenden Spielzeit in der Landesklasse Nord behaupten.

Bad Belzig. Eigentlich scharren die Spieler und Trainer der Belziger SG Einheit schon wieder mit ihren Hufen, doch ein wenig müssen sich die Landesklasse-Volleyballer noch gedulden – zumindest bis es mit dem Hallentraining in Vorbereitung auf die neue Saison wieder losgehen kann. „Aktuell ist die Situation etwas schwierig“, sagt Kirk Berger, Sektionsleiter Volleyball bei der SGE und Spieler der 1. Mannschaft, „die Puschkinhalle ist weiterhin als Notunterkunft im Einsatz. Die Albert-Baur-Halle ist zu und macht erst nach den Ferien wieder auf. Erst dann können wir wieder richtig mit dem Training starten.“

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Viele Spieler sind in den Sommermonaten im Sand im Einsatz und haben daher eine durchgängige Spielauslastung. Ab dem 25. August soll die Vorbereitung aber auch in der Halle und im gesamten Team wieder so richtig losgehen. Die Zeit bis zum ersten Spieltag (am 17. September) brauchen Berger und seine Mitstreiter aber auch dringend. Denn einmal mehr hat sich die Zusammensetzung des Teams stark verändert.

„Nach dem Abitur verlassen viele Spieler die Region, um zu studieren oder woanders zu arbeiten. Das führt dazu, dass wir fast jede Saison einen kleinen Umbruch haben“, erklärt der 55-Jährige, der auch in der anstehenden Saison selbst als Zuspieler dabei sein will und sich selbst liebevoll als „Dino“ der Mannschaft beschreibt. 18 bis 20 Spieler wird der Kader in den neuen Saison umfassen. Das Gerüst besteht aus sechs, sieben Spielern, die auch in den vergangenen Jahren schon dabei waren. Der Rest sind junge Nachwuchsspieler ab 15 Jahren, die ihre ersten Schritte im Herren-Bereich gehen werden.

„Sonst würde man all die Strapazen nicht auf sich nehmen“

„Wir versuchen, die Jugend einzubinden und ihnen eine Mannschaft zu geben, in der sie sich beweisen können“, sagt Berger, der dennoch nicht ambitionslos in die nächste Spielzeit gehen will. Ein guter Mittelfeldplatz mit der neu zusammengewürfelten Mannschaft sei ein angemessenes Ziel. „Wir wollen weiter oben angreifen und trotzdem jedem Spieler gewisse Einsatzzeiten ermöglichen. Das kann manchmal ein schwieriger Balanceakt sein“, sagt Berger. Aktuell hat er aber ohnehin noch mit ganzen anderen Herausforderungen zu kämpfen.

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Derzeit versucht der Volleyball-Chef der Belziger neue Shirts für die Mannschaft zu besorgen. Denn wo ein großer Kader ist, da sind auch viele Spieler, die ein Trikot benötigen. Dafür gilt es stets, neue Sponsoren zu akquirieren – auch dabei ist Berger mit seiner Frau Jana, die die Frauenmannschaft trainiert, an vorderster Stelle aktiv. Und im Zweifel hilft der Apotheker mit seiner Märkischen Apotheke Brück einfach selbst aus.

„Das Volleyball spielen macht einfach zu viel Spaß. Sonst würde man all die Strapazen auch nicht auf sich nehmen“, sagt Kirk Berger, der das Engagement bei der Belziger SG Einheit auch als Lebensaufgabe sieht, um jungen Menschen in der Region einen kleinen Anker zu bieten. „Volleyball ist eine Sportart, die man schon früh ausüben kann und die einen bis ins hohe Alter begleiten kann“, sagt Berger und fügt an: „vor allem für die jungen Sportler sorgt es für Zusammenhalt und Beschäftigung. Wer Volleyballtraining hat, hängt nicht irgendwo in der Gegend.“

Auch Bergers 13-jährige Tochter spielt ab der kommenden Saison in der Landesklasse-Mannschaft seiner Frau Jana Berger mit. Auch hier besteht das Team aus vielen jungen Talenten, die sich früh im Frauen-Bereich beweisen dürfen. In der kommenden Saison wollen Männer- und Frauen-Team noch häufiger versuchen, für die Heimspiele eine Doppelbelegung der Halle zu organisieren – auch, um einer anderen Verantwortung gerecht zu werden: „Das ist eine Überlegung, um Energie zu sparen. Auch das ist aktuell sehr wichtig.“

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