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Held der Woche

Wachow/Tremmens Pauline Kutzera schnürt Final-Dreierpack und ein Abschiedsgeschenk für den Trainer

Pauline Kutzera vom FSV 1950 Wachow/Tremmen schoss im Kreispokalfinale drei Tore.

Pauline Kutzera vom FSV 1950 Wachow/Tremmen schoss im Kreispokalfinale drei Tore.

Havelland. Am vergangenen Samstag bewies Pauline Kutzera gleich in verschiedenster Hinsicht ein heißes Füßchen. Einerseits, weil die Angreiferin des FSV 1950 Wachow/Tremmen im Finale des Kreispokals mit einem Dreierpack das 3:2 gegen den RSV Eintracht herbei schoss. Auf der anderen Seite, weil das 80-minütige Spiel blei drückender Hitze einfach alles zum Glühen brachte.

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„Es war einfach unfassbar warm. Eigentlich zu warm, um Fußball zu spielen. Deshalb war ich auch sehr glücklich, als ich ausgewechselt wurde“, sagt die 22-Jährige, die von den MAZ-Lesern mit 37,4 Prozent zum „Held der Woche“ gewählt wurde mit einem Lachen in ihrer Stimme. Ohne Frage, die junge Mutter hatte ihr Tageswerk auch vollbracht. Gleich in der 15. und der 19. Minute gelang es ihr, sich trickreich an ihren Gegenspielerinnen vorbei zu spielen und früh auf 2:0 für ihre Mannschaft zu stellen. „Die beiden Treffer waren fast gleich herausgespielt und die Abwehr vom RSV Eintracht sah nicht wirklich gut aus. Dabei ist das eigentlich ein Gegner, der defensiv immer sehr kompakt steht“, so Kutzera, die in der 53. Minute ihren dritten Treffer nachlegte, als sie sich den Ball mit Rechts vorlegte, um ihn dann mit dem schwächeren linken Fuß einzuhauen.

Späte Dramatik und ein emotionaler Abschied

Dass das Endspiel in Stahnsdorf trotzdem noch nicht gelaufen war, lag am Kampfgeist des RSV und an den unfassbar hohen Temperaturen, die das Spielen Minute für Minute schwieriger machten. Ein RSV-Doppelschlag in der 65. und 74. Minute machte die Partie plötzlich wieder spannend. „Wenn die Partie fünf Minuten länger gegangen wäre, hätten wir mit Sicherheit noch den Ausgleich bekommen“, glaubt Kutzera. So aber kam der Schlusspfiff gerade noch rechtzeitig und die Wachow/Tremmen-Damen konnten sich zum zweiten Mal nach 2017 den Kreispokalsieg sichern.

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Entsprechend groß war anschließend der Jubel – was aber einen anderen Grund hatte. „Es war das letzte Spiel unseres Trainers Ingo Fischer, der zuvor 19 Jahre lang an der Seitenlinie stand. Dass wir ihm so einen gelungenen Abschied verschaffen konnten, ist besonders schön“, sagt Kutzera. Die Feierlichkeiten, bei noch immer schwindelerregender Hitze, fielen entsprechen feucht-fröhlich aus, berichtet die Dreifachtorschützin, die selbst jedoch auf Alkohol verzichtete. Der Grund? „Mir war einfach viel zu heiß, um Alkohol zu trinken.“ Zielwasser hat Kutzera ohnehin nicht nötig.

Von Ronald Tenbusch

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