Fußball – Landesklasse West

Zum Auftakt treffen SSV Einheit Perleberg und Pritzwalker FHV aufeinander

Während einer intensiven Vorbereitung trafen die Spieler vom SSV Einheit Perleberg auch im Freundschaftsspiel auf den Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig.

Während einer intensiven Vorbereitung trafen die Spieler vom SSV Einheit Perleberg auch im Freundschaftsspiel auf den Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig.

Prignitz. Eine kurze Sommerpause neigt sich dem Ende zu, am Wochenende beginnt auch im Fußballkreis Prignitz-Ruppin der Spielbetrieb, am Sonnabend wird auf Landesebene gekickt, in der Prignitz allerdings nur noch in der Fußball-Landesklasse West, mit drei Mannschaften, da der SSV Einheit Perleberg aus der Landesliga abgestiegen ist, und der SV Eiche 05 Weisen in die Kreisoberliga abstieg. Während der FSV Veritas Wittenberge/Breese bei Hansa Wittstock, ebenfalls aus der Landesliga Nord abgestiegen, zum Saisonauftakt auswärts antreten muss, kommt es im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion in Perleberg zum ersten von insgesamt sechs Prignitzderbys, wenn Einheit und der Pritzwalker FHV aufeinander treffen.

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Ausgeglichene Bilanz von Einheit Perleberg und Pritzwalker FHV in ihren Begegnungen

Die Bilanz der beiden Mannschaften aus ihren Begegnungen zeigt sich relativ ausgeglichen, vor allem als beide Teams noch in der Landesliga spielten, gab es Erfolge auf beiden Seiten. 2019 stieg Pritzwalk ab, ein letztes Freundschaftsspiel zur Rückrundenvorbereitung Anfang dieses Jahres wurde wegen widriger Wetterverhältnisse abgebrochen. Zu dem Zeitpunkt bangten beide Mannschaften noch um den Klassenerhalt. Der Pritzwalker FHV schaffte durch Verstärkungen in der zweiten Halbserie das Kunststück, am vorletzten Spieltag nach einer harten Aufholjagd in der Landesklasse zu bleiben. Einheit Perleberg musste den Gang eine Liga tiefer antreten.

Trainer geben sich kämpferisch

Nun treffen sich beide im Ernstfall des Liga-Alltags wieder. Beide Trainer geben sich vor dem Derby, dass aus technischen Gründen auf dem Kunstrasenplatz im Jahnstadion ausgetragen wird, betont kämpferisch. „Eines unserer Saisonziele ist, auf jeden Fall vor den Prignitzer Mannschaften zu bleiben und die Derbys zu gewinnen“, äußerte sich Markus Hinz vom Pritzwalker FHV.

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Maik Arndt, Coach der Perleberger, sieht da mehr von Spiel zu Spiel, Derby zu Derby, indem er sagt: „ Ein guter Start in die Saison ist für uns als Absteiger sehr wichtig, jede Mannschaft wird gegen uns alles geben. Wird werden aus dem Vollen schöpfen können, und wollen die Punkte zu Hause einfahren.“

Perlebergs und Pritzwalks Kapitän sehen dem Derby mit Vorfreude entgegen

Mit Vorfreude sehen auch die Kapitäne beider Mannschaften dem ersten Derby der Saison entgegen.

Hannes Dura habe mit seinen Pritzwalkern schon einige Male das Vergnügen gehabt, gegen Perleberg zu spielen, da sei immer eine gewisse Spannung gegeben.

„Auf das Derby freue ich mich natürlich riesig. Ich denke, beide Teams werden mit voller Motivation ins Spiel gehen und es wird ein hitziges Spiel werden. Typisch Derby-Charakter“, so Hannes Dura, der aufgrund einer sehr intensiven Vorbereitung seine Mannschaft als stark genug ansieht, den Perlebergern Punkte abzunehmen. „Es gab eine hohe Intensität im Training und ich merke, dass die Mannschaft zu 100 Prozent zueinander steht und gut für die Saison vorbereitet ist.“

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Derbys ziehen viele Zuschauer an

Perlebergs Kapitän hat mit seinen 30 Jahren auch schon einige Spiele gegen die Pritzwalker erlebt und hält Derbys im Allgemeinen für etwas, was für die Prignitz super ist und sehr viele Zuschauer anziehen wird. „Was geileres als mit einem Derby zu starten, gibt es wohl nicht“, sagt Denny Feilke. „Wir sind auf alle Fälle heiß drauf und können es kaum erwarten. Wir hoffen natürlich auf einen positiven Start und bei einem Heimspiel auf drei Punkte.“ Dass das Spiel auf dem Kunstrasenplatz stattfinden muss, spiele für den FHV keine Rolle, da seine Mannschaft regelmäßig in der Dinnebier-Arena auf dem künstlichen Geläuf trainiere. „Vielleicht gibt das uns einen kleinen Vorteil“, so Feilke, „aber das Spiel muss erstmal gespielt werden.“

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