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Fechten

Mit Degen zum Räuber Klemens in Pritzwalk

Die Fechter von Lok Pritzwalk veranstalteten zwei Turnier, einmal die Kreis-Kinder und Jugendsportspiele, zum anderen den Räuber-Klemens-Pokal

Die Fechter von Lok Pritzwalk veranstalteten zwei Turnier, einmal die Kreis-Kinder und Jugendsportspiele, zum anderen den Räuber-Klemens-Pokal

Pritzwalk. Dieter Gawrisch hat das Auge für die Details, der Cheftrainer von Lok Pritzwalk hat alles im Blick, was in der Quandthalle vor sichgeht: bei den offenen Kreissportspielen am Sonnabend und dem Fechtturnier um den Räuber-Klemens-Pokal gestern.

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Die Teilnehmerzahlen hätten etwas höher ausfallen können, „aber wir sind ja froh, dass nach zwei Jahren Corona wieder Turniere möglich sind.“ 34 Kinder und Jugendliche zeigten am Samstag auf den Planchen oder Fechtmatten ihr Können. Auf dem Parkplatz vor der Halle waren die Transportfahrzeuge aus Greifswald Rothenbaum, Reemtsma, Oranienburg und Hamburg geparkt. Dieter Gawrisch konnte seine vier Nachwuchsfechter in den Wettkampf schicken.

Sophie Goetz holt inder U15 die Goldmedaille für Lok Pritzwalk

Frieda Janker, die Jüngste von Lok holte in der Wettkampfklasse U11 den dritten Platz, Sophie Goetz in der U15 die Goldmedaille, die es für jeden Sieger gab, wie auch Silber für den Zweitplatzierten. Bronze bekamen die beiden Verlierer des Halbfinales. „Wenn wir den 3. Platz auch noch hätten ausgefochten“, so Gawrisch, „dann würde das zuviel Zeit kosten.“ Bei zehn bis 15 Treffern in dreimal drei Minuten kommen die Fechter schon einmal auf eine halbe Stunde. „Das gibt es im Boxen auch. Es spart Zeit.“

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In der Altersklasse U15 Herren kamen die beiden Lok-Starter Erik Pogosjan und Emilio Seier auf den siebten und zehnten Rang.

Nachwuchs verließ den Verein in den Pandemie-Wellen

Froh zu sein, wieder etwas machen zu können, ist die eine Sache, aber Corona ist schuld daran, dass der Fechtverein nur vier Kinder und Jugendliche in den eigenen Reihen hat. Vor der ersten Welle hat Dieter Gawrisch Werbung in den Schulen gemacht, der neun Kinder gefolgt sind. „Dann kam Corona und acht waren weg“, erzählt er am Rande des Wettkampfgeschehens in der Quandthalle, steht nebenbei immer wieder für Fragen der Fechter zur Verfügung. Das gleiche Spiel vor der zweiten Welle. Fünf Kinder kamen und waren dann wieder weg.

Normalerweise fechten die einzelnen Altersklassen getrennt, da aber in einigen die Teilnehmerzahlen nur gering sind, haben die Organisatoren am Samstag die Altersklasse U9/U11 sowie U13/U15 in den Vor- und Zwischenrunden zusammengelegt. „Im Finale fechten sie dann getrennt“, antwortet Gawrisch auf die Frage eines jungen Fechters nach dem weiteren Verlauf und erläutert, warum: „damit alle viel fechten können, deswegen kommen sie ja zum Wettkampf.“

Am zweiten Tag kämpfen die Erwachsenen mit dem Degen um den Räuber-Klemens-Pokal

Nach dem Florett am Samstag, der Anfängerwaffe, wurden am Sonntag die Degen von den Erwachsenen beim Räuber-Klemens-Pokal gezückt. Hierbei nahmen in der Altersklasse U20 und Senioren sowie Veteranen 31 Teilnehmer Aufstellung, die neben Gastgeber Lok aus 13 weiteren Vereinen kamen. Stefan Nagel von Lok Pritzwalk belegte dabei den 4. Rang bei den Herren in der Seniorenklasse. Janek Loosch siegte in der Altersklasse U20 für Lok, und Kerstin Elmer holte in der Veteranenklasse 50 den ersten Rang für die Pritzwalker.

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Von Dirk Becker

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