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Fußball-Kreisliga A Havelland

SV Rhinow/Großderschau siegt nach „sensationeller Mannschaftsleistung“

Die Kicker des SV Rhinow/Großderschau sorgten mit ihrem Auswärtssieg beim FC Rot-Weiß Nennhausen für die Überraschung des 28. Spieltags in der Fußball-Kreisliga A.

Die Kicker des SV Rhinow/Großderschau sorgten mit ihrem Auswärtssieg beim FC Rot-Weiß Nennhausen für die Überraschung des 28. Spieltags in der Fußball-Kreisliga A.

Havelland. FC Rot-Weiß Nennhausen – SV Rhinow/Großderschau 1:3 (0:0). Tore: 0:1 Klare (50.), 1:1 Fode (65.), 1:2, 1:3 Dalmann (72., 90.). Zuschauer: 70. "Wir sind natürlich hochzufrieden und total glücklich", sagte Nico Schöpp am Sonntagabend, als er mit seinen Schützlingen noch lange nach Abpfiff auf dem Sportplatz in Nennhausen saß und den Moment des Derbysieges in vollen Zügen auskostete. "Das war eine sensationelle Mannschaftsleistung", befand der Trainer des SV Rhinow/Großderschau. Anders als in vielen der vergangenen Spiele konnte er endlich mal wieder auf einen breiteren Kader bauen. So standen ihm unter anderem Stefan Ruff, Steffen Dalmann und Christian Granzow zur Verfügung. "Das sind alles richtig gute Jungs, die dann schon mal den Unterschied ausmachen können", so Schöpp, der wusste, dass auf der anderen Seite bei den Gastgebern mit Claas Albrecht und Sebastian Koch zwei Leistungsträger fehlten. Rot-Weiß-Torjäger und Ex-Rhinower Max Schultz war bei seinen ehemaligen Teamkollegen zudem in guten Händen und sah keinen Stich.

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Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte der erst zur Pause eingewechselte Christoph Klare die Gäste nach einem feinen Spielzug in Führung. Den Ausgleich nach 65 Minuten besorgte der ehemalige Rhinower Florian Fode per Kopf im Anschluss an einen Freistoß. Die Gäste ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und machten den für Außenstehende unerwarteten Erfolg durch einen Doppelpack von Dalmann perfekt. Schöpp gab im Nachhinein zu, dass er sich mit Blick auf das zur Verfügung stehende Personal schon etwas ausgerechnet hatte. „Mit Blick auf die Tabelle war das zudem natürlich ein ganz wichtiger Sieg. Den Schwung wollen wir in den Saisonendspurt mitnehmen, zumal die Konkurrenz endlich auch mal für uns gespielt hat.“

Optik-Reserve verliert Kellerduell

Christoph Guderjan, Co-Trainer des unterlegenen Gastgebers, sprach von einer verdienten Niederlage seines Teams. „Wir hatten zu viele individuelle Fehler in unseren Reihen und haben oft die falschen Entscheidungen getroffen, die Rhinow eiskalt ausgenutzt hat. Das ist eine bittere Niederlage, aber das war einfach zu wenig.“

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FSV Optik Rathenow II – FSV Groß Kreutz 0:4 (0:1). Tore: 0:1 Alsulaiman (30./Eigentor), 0:2 Knape (62.), 0:3 Gebhardt (73.), 0:4 Radant (84.). Zuschauer: 12. Timm Wardecki, der sich als Trainer und Spieler erneut zur Verfügung stellte, sprach nach einem nicht wirklich ansehnlichen Spiel der Kellerkinder von einem durchaus verdienten, aber zu hoch ausgefallenen Erfolg der Gäste. Die Optik-Reserve hatte einmal mehr zahlreiche, zum Teil sehr kurzfristige, Ausfälle zu beklagen, und zudem einige angeschlagene Akteure auf dem Platz. Dort zeichnete sich das Bild, das sich wie "ein roter Faden durch die Saison zieht" (Wardecki): Offensiv ließ man die letzte Durchschlagskraft vermissen oder nutzte die sich bietenden Möglichkeiten nicht. In der Defensive lud Optik den Gegner zum Teil zum Toreschießen ein. "Das ist frustrierend", gab Wardecki unumwunden zu. "Jetzt geht es natürlich nicht mehr darum, über den Klassenerhalt zu sprechen, sondern zu gucken, welche Spieler auch in der nächsten Saison weiterhin zur Verfügung stehen." Die Trainersuche laufe derweil weiter auf Hochtouren.

MSC-Kicker Stephan Lutz mit Traumtor

FSV 1950 Wachow/Tremmen – BSC Rathenow 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Laube (79.), 2:0 Meier (90.+1). Gelb-Rote Karte: Quinque (90.+3/Rathenow). Zuschauer: 40. Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt für die Kicker vom Schwedendamm: Nachdem es bis in die Schlussviertelstunde hinein zumindest nach einem Punktgewinn aussah, zerschlug sich diese Hoffnung nach zwei späten Treffern der Gastgeber. Zu allem Überfluss sah der erst nach einer guten Stunde eingewechselte BSC-Kicker Karsten Quinque in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte und fehlt seinem Team damit am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen Mögelin.

Mögeliner SC 1913 – FSV Eintracht Glindow 3:0 (2:0). Tore: 1:0 Lutz (18.), 2:0 Jost (28.), 3:0 Reubold (56.). Zuschauer: 37. Gegen personell gebeutelte Gäste fuhr der MSC einen ungefährdeten Heimsieg ein, der bei besserer Chancenverwertung hätte höher ausfallen können. Das schönste Tor des Tages erzielte Stephan Lutz zum 1:0, als er aus 18 Metern in den Winkel traf. Benjamin Jost wusste mit einem Tor und einer Vorlage ebenfalls zu überzeugen.

SV Hohennauen – SV Alemania 49 Fohrde 6:3 (4:2). Tore: 0:1 Janik (4.), 1:1 Kublik (11.), 2:1 Rechcygier (18.), 3:1 Voigt (23.), 3:2 Gargyan (42.), 4:2 Kublik (45.+2), 4:3 Möhring (49./Strafstoß), 5:3 Voigt (63.), 6:3 Lamprecht (70.). Zuschauer: 62. In der Hinrunde beendete Fohrde eine monatelange Ungeschlagenserie des SVH, der am Sonntag erfolgreich Revanche nehmen und sich von der bitteren 1:6-Klatsche in der Vorwoche in Brandenburg erholen konnte.

Von Mirko Jablonowski

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