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Streit um Übernahme

Gegen­klage: Elon Musk wirft Twitter Betrug vor

Elon Musk will Twitter nicht mehr kaufen.

Im Zuge seiner gescheiterten Übernahme von Twitter hat US-Milliardär Elon Musk in einer Gegen­klage der Führung des Social-Media-Unternehmens Betrug vorgeworfen. Musk beschuldigte Twitter, Informationen zurück­gehalten und sein Team über die Art und Zahl der Nutzer getäuscht zu haben, wie aus der Klage­schrift hervor­ging.

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Der Vorstands­vorsitzende von Tesla warf in seiner Gegenklage vom Donnerstag Twitter Betrug, Vertrags­bruch und einen Verstoß gegen das texanische Wertpapier­gesetz vor. Die Klage wurde von Musk in der vergangenen Woche vertraulich eingereicht und am späten Donnerstag bei Gericht in Delaware veröffentlicht.

Twitter weißt Anschuldigungen zurück

Musk hatte zunächst ein Übernahme­angebot für Twitter vorgelegt, das akzeptiert wurde. Dann versuchte er, aus dem Geschäft auszusteigen, indem er angab, auf der Plattform seien deutlich mehr falsche Konten und sogenannte Spambots aktiv, als von Twitter offen­gelegt worden sei. Der Konzern reichte Klage ein, um ihn zu zwingen, die Übernahme abzuschließen. Musk reagierte nun mit der Gegen­klage.

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Die Anwälte des Milliardärs argumentierten, falsche Darstellungen des Unternehmens hätten den Wert von Twitter verzerrt und Musk dazu veranlasst, dem Kauf zu einem überhöhten Preis zuzustimmen. Twitters eigene Offen­legungen zeigten, dass das Unternehmen 65 Millionen weniger monetarisierbare täglich aktive Nutzer habe, denen Werbung gezeigt werden könne, als angegeben. In der Klage hieß es außerdem, dass die meisten Twitter-Anzeigen nur einem Bruch­teil der Nutzer­basis gezeigt würden.

Twitter wies die Anschuldigungen bereits zurück, bevor der Inhalt von Musks Klage bekannt wurde. Das Unternehmen bezeichnete die Argumentation als eine ausgedachte Geschichte, mit der Musk eine Vereinbarung aufkündigen wolle, die er nicht mehr attraktiv finde. Der Fall soll ab dem 17. Oktober vor Gericht verhandelt werden.

AP/RND

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