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Folge von Ukraine-Krieg und Corona

Umfrage zeigt: Steigende Preise sorgen bei vielen Verbrauchern für große Sorgen

ARCHIV - 16.05.2020, Nordrhein-Westfalen, Köln: Menschen laufen über die Hohe Straße, eine der Haupteinkaufsstraßen der Stadt, vorbei an Geschäften. (zu dpa: "Umfrage: Gaststättenbesuch, Shoppen und Reisen auf der Sparliste") Foto: Marius Becker/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 16.05.2020, Nordrhein-Westfalen, Köln: Menschen laufen über die Hohe Straße, eine der Haupteinkaufsstraßen der Stadt, vorbei an Geschäften. (zu dpa: "Umfrage: Gaststättenbesuch, Shoppen und Reisen auf der Sparliste") Foto: Marius Becker/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Berlin. Wegen der großen Preissteigerungen achten viele Konsumenten verstärkt auf Sonderangebote oder verzichten auf Käufe. Wie eine am Freitag publizierte Umfrage des Marktforschers IFH Köln im Auftrag des Handelsverbands Deutschland (HDE) ergab, hat mehr als ein Viertel der Befragten (27 Prozent) „große Angst“, mit dem Geld nicht auszukommen. Eine Vergleichszahl gibt es nicht, die Umfrage wurde erstmals durchgeführt.

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Bei Befragten aus Haushalten mit weniger als 2000 Euro Netto-Monatseinkommen - rund 300 nahmen teil - lag der Wert sogar bei 48 Prozent. Von allen Befragten gaben 29 Prozent an, „wenig Angst“ zu haben, mit dem Geld nicht auszukommen.

Als Folge des Ukraine-Kriegs, der Corona-Pandemie und anderer globaler Ereignisse steigen die Lebensmittel-Preise seit einigen Monaten stark an. Nach den Worten des HDE-Hauptgeschäftsführers Stefan Genth hat dies „schwerwiegende Folgen für das Verbraucherverhalten“.

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7,9 Prozent – Inflation steigt im Mai weiter an

Keine Entspannung bei den Verbraucherpreisen: Im Mai legt die Teuerungsrate noch einmal deutlich zu. Die Inflation nähert sich der Marke von acht Prozent.

„Viele halten angesichts der als unsicher empfundenen Zukunftsaussichten ihr Geld lieber zusammen und stehen größeren Einkäufen eher skeptisch gegenüber.“ Das veränderte Konsumverhalten stelle die Handelsunternehmen vor „große Herausforderungen“, so Genth.

 39. Bundestagssitzung und Debatte Aktuell,01.06.2022 Berlin, Bundeskanzler Olaf Scholz SPD im Portrait auf der Regierungsbank bei der Debatte Haushaltsdebatte des Bundeskanzler und Bundeskanzleramt, Unabhängiger Kontrollrat bei der 39. Sitzung des Deutschen Bundestag in Berlin Berlin Berlin Deutschland *** 39 Bundestag Session and Debate Current,01 06 2022 Berlin, Chancellor Olaf Scholz SPD in portrait on the government bench during the debate budget debate of the Chancellor and Federal Chancellery, Independent Control Council at the 39 session of the German Bundestag in Berlin Berlin Germany

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Der Umfrage zufolge gab gut ein Viertel der Konsumentinnen und Konsumenten (27 Prozent) an, zuletzt auf den Kauf von Spezialitäten und Delikatessen verzichtet zu haben. Bei Wein und Spirituosen war die Verzicht-Quote mit 13 Prozent ebenfalls nennenswert hoch. Auffällig ist zudem, dass jeder Sechste bei Drogeriewaren auf günstigere Marken umstieg. Bei gekühlten Waren und bei Tiefkühlprodukten tat das jeder Achte.

RND/dpa

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