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Welche Bereiche es besonders trifft

Lieferengpässe ohne Ende? Handel leidet weiter unter seinem neuen Dauerproblem

Mitarbeiter arbeiten im Volkswagen Nutzfahrzeuge Werk in Hannover am Band der ID. Buzz Produktion.

Mitarbeiter arbeiten im Volkswagen Nutzfahrzeuge Werk in Hannover am Band der ID. Buzz Produktion.

München. Die deutschen Einzelhändler erwarten noch lange anhaltende Lieferprobleme. Im Schnitt gingen sie im Juni von 11,5 Monaten aus, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Münchner Ifo-Instituts ergab. „Die Lieferprobleme sind zu einem Dauerproblem für den Einzelhandel geworden“, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. „Auch in diesem Jahr wird es zu Weihnachten wieder Lücken in den Regalen geben.“

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Fahrradhandel erwartet 18 Monate lang Engpässe

Am schlimmsten sind dabei die Fahrradhändler betroffen. Sie gehen mit 18 Monaten von der längsten Dauer der Engpässe aus. Gleichzeitig gaben in dieser Gruppe 100 Prozent der Unternehmen an, dass nicht alle bestellten Waren geliefert werden könnten. Im gesamten Einzelhandel lag diese Quote bei 75,7 Prozent - das ist im Vergleich zum Mai ein leichter Rückgang.

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Besonders häufig von Lieferproblemen betroffen sind auch Händler von elektrischen Hausgeräten mit gut 98 Prozent, Autohändler und Baumärkte mit je gut 90 sowie Unterhaltungselektronik und Möbel mit jeweils gut 88 Prozent. Im Lebensmittelhandel entspannte sich die Lage: Im Mai hatten hier noch fast alle Unternehmen über Engpässe geklagt. Nun waren es 77 Prozent. Im Bekleidungshandel sank der Anteil auf 54 Prozent.

Kleinste Probleme bei Lebensmitteln und Bekleidung

Lebensmittelhandel und Bekleidung sind auch die beiden Bereiche, in denen mit 8,2 und 9 Monaten die kürzeste Dauer der Lieferprobleme erwartet wird. Die nach dem Fahrradhandel längsten Engpässe erwarten der Spielwarenhandel mit 14 und elektrische Hausgeräte mit 13,7 Monaten.

RND/dpa

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