Sattelberger wird neuer Beauftragter für Transfer und Ausgründungen aus der Wissenschaft

Der FDP-Politiker Thomas Sattelberger ist bereits Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesforschungsministerium und übernimmt den neu geschaffenen Posten zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben.

Der FDP-Politiker Thomas Sattelberger ist bereits Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesforschungsministerium und übernimmt den neu geschaffenen Posten zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben.

Berlin. Thomas Sattelberger wird Beauftragter für Transfer und Ausgründungen aus der Wissenschaft im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) will Sattelberger am Freitag ernennen, wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus dem Ministerium erfuhr. „Die Forschung in Deutschland ist hervorragend, aber die Ergebnisse bleiben noch zu oft ungenutzt oder finden zu langsam ihren Weg in die Praxis“, sagte Sattelberger dem RND.

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„Es muss unser Anspruch sein, eine tragfähige Brücke in Wirtschaft und Gesellschaft zu bauen. Als Beauftragter für Transfer und Ausgründungen will ich dazu beitragen“, fügte der FDP-Politiker, der bereits Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesforschungsministerium ist, hinzu.

Den neu geschaffenen Posten übernimmt Sattelberger zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben. Mit der hochrangigen Besetzung will das Ministerium auch die Wichtigkeit des Themas unterstreichen. Sattelberger hat umfangreiche Erfahrungen in der Wirtschaft, von 2007 bis 2012 war er im Vorstand der Deutschen Telekom tätig.

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Der Beauftragte soll nach Angaben des Ministeriums wesentliche Aktivitäten unterstützen, die zum Wissenstransfer und zu Ausgründungen aus der Wissenschaft beitragen. Er sei zentraler Ansprechpartner für Anliegen aus Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie kleinen und mittleren Unternehmen, hieß es.

Der Staatssekretär fungiere als Schnittstelle zwischen Regierung, Parlament, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Darüber hinaus soll Sattelberger an der Start-up-Strategie der Bundesregierung mitarbeiten. SPD, FDP und Grüne haben eine solche Strategie im Koalitionsvertrag angekündigt.

Transfer und Ausgründungen seien wichtig für den Standort Deutschland, sagte Sattelberger. „Deshalb will ich auch die Gründung der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation noch in diesem Jahr mit Hochdruck vorantreiben.“ Die Agentur, deren Gründung im Koalitionsvertrag vereinbart ist, soll helfen, dass Innovationen aus Hochschulen und Forschungsorganisationen in Deutschland schneller zu neuen Geschäftsideen für Start-ups und andere Unternehmen werden.

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