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Agrarflächen mit Minen verseucht

Kiew meldet 4,3 Milliarden US-Dollar Schaden in Landwirtschaft

14.06.2022, Ukraine: Russische Soldaten bewachen ein Gebiet neben einem Weizenfeld, während ausländische Journalisten arbeiten, in einem Gebiet unter russischer Militärkontrolle. Die Region Saporischschja steht seit den ersten Tagen der russischen Militäraktion in der Ukraine unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte. Dieses Foto wurde während einer vom russischen Verteidigungsministerium organisierten Reise aufgenommen.

14.06.2022, Ukraine: Russische Soldaten bewachen ein Gebiet neben einem Weizenfeld, während ausländische Journalisten arbeiten, in einem Gebiet unter russischer Militärkontrolle. Die Region Saporischschja steht seit den ersten Tagen der russischen Militäraktion in der Ukraine unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte. Dieses Foto wurde während einer vom russischen Verteidigungsministerium organisierten Reise aufgenommen.

Kiew. Die Landwirtschaft der Ukraine hat durch den russischen Angriffskrieg nach Kiewer Berechnungen bislang Schäden von 4,3 Milliarden US-Dollar (4,1 Milliarden Euro) erlitten. Große Flächen seien beschädigt worden oder durch Minen verseucht, heißt es in einem Bericht von Forschern im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums in Kiew.

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So habe Ernte im Wert von 1,43 Milliarden US-Dollar nicht eingebracht werden können. Die Kosten für die notwendige Erfassung und Räumung von Minen wurden auf 436 Millionen US-Dollar geschätzt.

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Außerdem sei landwirtschaftliche Technik für 926 Millionen US-Dollar zerstört worden. In den von Russland besetzten Gebieten im Süden der Ukraine seien Bewässerungssysteme im Wert von 225 Millionen US-Dollar zu Schaden gekommen. Der Schaden an Getreidesilos wurde auf 272 Millionen Euro taxiert. Zudem habe Russland Getreide im Wert von 613 Millionen US-Dollar aus den besetzten Gebieten abtransportiert.

Die Verluste in der Tierproduktion wurden mit 136 Millionen US-Dollar angesetzt. Nutztiere seien nicht nur durch Beschuss getötet worden, sie seien auch durch mangelndes Futter oder schlechte tierärztliche Versorgung umgekommen. Der Bericht ging von 42 000 toten Schafen und Ziegen, 92 000 Rindern, 258 000 Schweinen und mehr als 5,7 Millionen Stück Geflügel aus.

RND/dpa

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