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Komponenten für VW-Fabriken

VW und Technologiekonzern Umicore gründen Unternehmen für Batteriematerialien

Die Batteriesparte des Volkswagen-Konzerns und der belgische Materialtechnologiekonzern Umicore wollen gemeinsam Komponenten für die Batterieherstellung produzieren. Dafür wollen sie ein Gemeinschaftsunternehmen gründen (Symbolbild).

Die Batteriesparte des Volkswagen-Konzerns und der belgische Materialtechnologiekonzern Umicore wollen gemeinsam Komponenten für die Batterieherstellung produzieren. Dafür wollen sie ein Gemeinschaftsunternehmen gründen (Symbolbild).

Salzgitter/Brüssel. Die Batteriesparte des Volkswagen-Konzerns und der belgische Materialtechnologiekonzern Umicore gründen ein milliardenschweres Gemeinschaftsunternehmen für Batteriematerialien. Das Joint Venture aus der VW-Tochter PowerCo und Umicore mit Sitz in Brüssel will drei Milliarden Euro investieren und Ende des Jahrzehnts Materialien für 2,2 Millionen Elektroautos jährlich liefern, wie die Unternehmen am Montag in Salzgitter und Brüssel mitteilten.

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Mit den Batteriekomponenten wollen die Firmen einen großen Teil des Bedarfs von Volkswagens geplanten europäischen Batteriezellfabriken decken. Vorwiegend geht es dabei um Batterie-Kathoden und Vormaterialien für 160 Gigawattstunden an Zellkapazität. VW will mit Partnern gemeinsam bis Ende des Jahrzehnts in sechs europäischen Fabriken Elektroauto-Akkus mit einer Leistung von 240 Gigawattstunden jährlich herstellen.

Die Batterie als Basis der E-Mobilität

„Der wichtigste Kostenfaktor von E-Fahrzeugen ist im Moment die Batterie“, sagte PowerCo-Chefeinkäufer Jörg Teichmann. Die Batterie sei daher auch die Basis des Erfolgs der E-Mobilität. Zusammen mit Umicore sichere man sich Volumen zum besten Preis und mit der besten Kostenstruktur.

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Umicore-Chef Mathias Miedreich ergänzte, das Joint Venture sei strategisch einzigartig, weil es sich europaweit um die erste allumfassende Lieferkette in dem Bereich handele. „Keine andere Partnerschaft hat eine solche Stärke über die gesamte Wertschöpfungskette“, sagte er. Perspektivisch sei außerdem das Recycling gebrauchter Batterien für das Joint Venture eine Option.

RND/dpa

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