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Zum zweiten Mal ausgezeichnet

Chemie-Nobelpreisträger Barry Sharpless: „Glücklichster Mensch der Welt“

Gemeinsam mit dem Dänen Morten Meldal und der US-Amerikanerin Carolyn Bertozzi wurde US-Chemiker Barry Sharpless mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet.

Gemeinsam mit dem Dänen Morten Meldal und der US-Amerikanerin Carolyn Bertozzi wurde US-Chemiker Barry Sharpless mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet.

Stanford. Der US-Chemiker Barry Sharpless (81) hat die Nachricht von seiner Auszeichnung mit seinem zweiten Chemie-Nobelpreis von seiner Ehefrau bekommen - und sich dann erstmal wieder schlafen gelegt. „Ich wurde gegen halb drei Uhr nachts aufgeweckt und Jen hat einen Computer in mein Gesicht gehalten, auf dem drei Gesichter abgebildet waren“, sagte Sharpless bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Kalifornien. „Dann hatte ich das Glück, noch ein bisschen schlafen zu können, während sie sich um die Dinge gekümmert hat.“

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2001 verschlief Sharpless den Anruf aus Stockholm

Sharpless war gemeinsam mit dem Dänen Morten Meldal und der US-Amerikanerin Carolyn Bertozzi für Methoden zum besonders effizienten Aufbau von Biomolekülen und zum zielgerichteten Markieren von Zellstrukturen mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet worden.

Für Sharpless, der am Scripps Research Institute in La Jolla in Kalifornien forscht, ist es nach 2001 bereits der zweite Chemie-Nobelpreis. Damit ist er neben Frederick Sanger die einzige Person, welcher zweimal diese Ehre zuteil wurde. Insgesamt erhielten einschließlich Sharpless sieben Menschen oder Organisationen zweimal den Nobelpreis. „Zum zweiten Mal zu gewinnen, ist absolut aufregend und es ist so befriedigend, dass es in meinem Leben passiert“, sagte Sharpless. „Ich hatte schon immer Glück, aber jetzt denke ich, bin ich der glücklichste Mensch auf der Welt.“

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2001 hatte Sharpless den Anruf aus Stockholm verschlafen. Erst rund zwei Stunden danach riss ihn das Klingeln eines Kollegen aus dem Schlaf. Nach den Worten seiner Frau „hüpfte Barry aus dem Bett und sprang unter die Dusche“. Er sei mächtig aufgeregt, sagte sie damals der Deutschen Presse-Agentur.

RND/dpa

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