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Frisch möbliert mit Upcycling: Sessel, Garderobe oder Zeitschriftenständer selbst bauen

Aus abgenutzten Alltagsgegenständen lassen sich schöne Möbel bauen.

Aus abgenutzten Alltagsgegenständen lassen sich schöne Möbel bauen.

Wer nach individueller Einrichtung sucht, kann sich den Gang ins Möbelhaus durchaus einmal sparen und sich stattdessen im eigenen Zuhause umsehen: Dort findet sich vielleicht bereits das ein oder andere Teil zum Upcyceln. So werden etwa Tischtennisschläger zu einer witzigen Garderobe, Pinselgriffe zum Zeitungsständer oder gewöhnliche Holzzollstöcke zum außergewöhnlichen Spiegelrahmen.

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Die Anleitungen für die Garderobe und den Zeitungshalter stammen aus dem Buch „Kleine Möbel schnell gebaut“ von Pierre Lota. Es ist im Christophorus Verlag erschienen, kostet 15,99 Euro und umfasst 80 Seiten.

Die Anleitungen für die Garderobe und den Zeitungshalter stammen aus dem Buch „Kleine Möbel schnell gebaut“ von Pierre Lota. Es ist im Christophorus Verlag erschienen, kostet 15,99 Euro und umfasst 80 Seiten.

Mehr als 20 solcher Ideen zeigt das Buch „Kleine Möbel schnell gebaut“ (15,99 Euro, erschienen im Christophorus Verlag). „Eine Prise Humor, ein Quäntchen Poesie und einen Hauch Design“ – das ist alles, was es laut Autor Pierre Lota braucht, um Alltagsgegenstände umzufunktionieren. Dabei lassen sich die meisten Ideen mit wenigen Hilfsmitteln, einer Bohrmaschine und einer Stichsäge verwirklichen.

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Darüber hinaus gibt es nur wenige Dinge zu beachten. Beim Bohren und Sägen sind Schutzbrille und Handschuhe Pflicht. Und wenn es ans Zusammensetzen geht, sollte noch einmal kontrolliert werden, dass die Einzelteile die richtigen Maße haben und im passenden Winkel zueinanderliegen – dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Zeitungshalter aus Pinselgriffen

Für die Lieblingsmagazine und andere Lektüre bietet dieser kunstvolle Helfer genügend Platz. Seinen Charme verdankt er den vier Pinselgriffen, die hier einfach als Möbelfüße fungieren. Besonders stabil wird das Ganze mit vier Flachpinseln von mindestens vier Zentimetern Breite.

Dank diesem Zeitungsständer bekommen alte Pinsel ein zweites Leben – auch mit Farbspritzern übersäte Griffe können hübsch aussehen.

Dank diesem Zeitungsständer bekommen alte Pinsel ein zweites Leben – auch mit Farbspritzern übersäte Griffe können hübsch aussehen.

Zunächst mithilfe einer Universalzange die Borsten aus den Pinseln ziehen. Vier Kanthölzer von je 28 Zentimetern Länge zurechtsägen. Die Kantenmaße dabei so wählen, dass sich die Hölzer später gut in die Borstenhalterungen der Pinsel stecken lassen. Die Halterungen innen mit Zweikomponentenkleber versehen und die Kanthölzer hineinstecken. Ein Kantholz von zweieinhalb mal zweieinhalb Zentimetern Kantenmaß auf 30 Zentimeter Länge kürzen. Rechts und links je eine der Streben mit Pinselgriff anschrauben. Die beiden anderen jeweils direkt daneben anschrauben – schaut man von der Seite darauf, sollten immer zwei Streben ein Kreuz bilden.

Sessel aus dem Koffer

Wer auf dem Flohmarkt oder dem (groß)elterlichen Dachboden einen alten Koffer entdeckt, sollte nicht lange zögern: Denn daraus lässt sich im Nu ein äußerst stilvoller Sessel zaubern.

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Ein Koffer taugt zum Bauen eines Sitzmöbels.

Ein Koffer taugt zum Bauen eines Sitzmöbels.

Dafür als erstes drei Holzplatten aus mindestens 18 Millimeter dickem Holz sowie zwei Schaumstoffplatten zurechtschneiden, die genau die Maße des Koffers haben – später dienen diese als Sitzfläche und Lehne. Die Ecken abrunden. Die erste Holzplatte mit einem Loch an jeder Ecke versehen, in den Koffer legen und vier Möbelfüße anschrauben. Die anderen beiden Holzplatten auf jeweils einer Seite mit Sprühkleber versehen und den Schaumstoff aufkleben.

Stoff darum schlagen und an der Brettunterseite mit einem Handtacker oder kleinen Nägeln befestigen. Dann die beiden gepolsterten Holzplatten einsetzen, die für die Lehne gegebenenfalls von hinten mit zwei Schrauben befestigen. Als Polsterknöpfe dienen jeweils zwei einfache Schrauben mit Unterlegscheiben, die von oben durch den Stoff ins Holz gebohrt werden.

Halter aus Tischtennisschlägern

Nanu, wer guckt denn da? Das „Gesicht“ besteht aus zwei ausrangierten Tischtennisschlägern.

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Diese Garderobe besteht aus Tischtennisschlägern.

Diese Garderobe besteht aus Tischtennisschlägern.

Diese ins Wasser legen, sodass sich die Kunststoffschichten lösen. Die Schläger trocknen lassen und kurz abschleifen. Beide Schläger so übereinanderlegen, dass die runde Fläche des unteren Schlägers später ein Stück weit hinter dem oberen verschwindet. Das Ganze von hinten mit zwei Schrauben fixieren. Von vorne sind diese später nicht mehr zu sehen, da sie im Griff des oberen Schlägers stecken. Die breiteste Stelle des unteren Schlägers markieren und hier zwei Löcher bohren, wo später die „Augen“ sein sollen.

Dann den Schläger mit einem Kantholz von zweieinhalb mal zweieinhalb Zentimetern und 14 Zentimetern Länge verstärken: Dazu das Kantholz hinter den Schläger legen und ebenfalls mit zwei Löchern versehen. Zwei lange Schrauben durch den unteren Schläger und das Kantholz direkt in die Wand drehen und die Schraubenköpfe mit zwei goldfarbenen Abdeckkappen versehen.

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