Zugunglück in Tschechien – 20 Verletzte

Zu der Kollision kam es in Kdyne im Bezirk Domazlice (Taus), rund 80 Kilometer nordöstlich von Regensburg. (Symbolbild)

Beim Zusammenstoß eines Triebwagens der Bahn mit der Lokomotive einer Messgarnitur sind in Tschechien 20 Menschen verletzt worden. Das sagte eine Sprecherin der Rettungskräfte am Mittwoch. Darunter seien vier Schwerverletzte, die mit dem Hubschrauber in Kliniken in Pilsen (Plzen) und Prag gebracht wurden. Die übrigen Personen kamen demnach mit leichteren Verletzungen in Krankenhäuser im Umland.

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80 Kilometer nordöstlich von Regensburg

Zu der morgendlichen Kollision kam es in Kdyne im Bezirk Domazlice (Taus), rund 80 Kilometer nordöstlich von Regensburg. Der Lokführer der Messfahrzeug-Garnitur soll nach ersten Erkenntnissen des Bahnnetzbetreibers SZCZ ein Haltesignal überfahren haben. Die Messfahrzeuge sind im Einsatz, um Schäden an den Gleisen aufzuspüren. Die Bahnstrecke sollte bis zum Abend gesperrt bleiben. Tschechien hat eines der dichtesten Eisenbahnnetze in Europa, die Technik gilt aber vielerorts als veraltet. Nach einer Reihe von Unfällen hatte Verkehrsminister Karel Havlicek jüngst umfangreiche Investitionen in die Sicherheit auf der Schiene versprochen. Bei einem Zugunglück im tschechischen Teil des Erzgebirges war Anfang Juli auch ein Deutscher ums Leben gekommen.

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RND/dpa

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