Oberhavel

Winterdienste im ersten Schneeeinsatz 2018

Hier rückt Hartmut Rachut von der Straßenmeisterei Nassenheide gegen den Schnee auf dem Radweg am Oberhavel-Bauernmarkt in Schmachtenhagen vor.

Oranienburg/Nassenheide. So unbedingt vorausgesagt, hatten die Wetterfrösche den Schnee nicht, der in der Nacht von Montag zu Dienstag in Oberhavel niederging. „Unsere Fahrzeuge sind um 2.30 Uhr zum Streuen ausgerückt, weil Regen prognostiziert war, der zu gefrieren drohte“, sagte Michael Abromeit am Dienstag. Später habe dann Schneefall eingesetzt. Aber da, so der technischer Leiter der Straßenmeisterei Nassenheide, habe man die fünf Fahrzeuge, die auf den Straßen im Einsatz waren, nicht noch einmal für das Aufmontieren der Schiebeschilder zurückholen wollen. Neben den erwähnten fünf Winterdienstfahrzeugen war aus dem Fuhrpark in Nassenheide noch ein weiteres Auto ausgerückt, dass gemeinsam mit anderen Vertragspartnern der Straßenmeisterei die Radwege im Visier hatte. Rückblickend, so Michael Abromeit, könne er einschätzen, dass der erste Schnee im neuen Jahr von den Mitarbeitern gut bewältigt wurde. In der Zuständigkeit der Straßenmeisterei Nassenheide liegen immerhin rund 270 Kilometer Straße.

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Zu dem gleichen ordentlichen Ergebnis des ersten größeren Wintereinsatzes 2018 kam, wie es Michael Abromeit für die Straßenmeisterei Nassenheide registrierte, kam auch Gerd Weidemann. Nach Auskunft von Oranienburgs Stadthofchef waren gegen 1.30 Uhr entsprechend des Bereitschaftsplanes neun Kollegen mit ebenso vielen Räumfahrzeugen ausgerückt, um im Stadtgebiet zu räumen und zu schieben. Die Schneemengen seien sehr unterschiedlich gewesen. Während in der Innenstadt um die drei Zentimeter Schnee gefallen waren, wurden außerhalb bis zu neun Zentimeter gemessen. Ab 7.15 Uhr seien außerdem elf Kollegen ausgerückt, die sich um Bushaltestellen und Fußgängerüberwege kümmerten. Gegen 8.30 Uhr sei man einmal mit allem durch gewesen. Zu dieser Zeit hätten Plusgrade mit dazu beigetragen, den Schnee schnell abtauen zu lassen.

Trotz des gestrigen Einsatzes sei das Lager des Oranienburger Stadtbauhofes in der Lehnitzstraße noch sehr gut gefüllt. Von den dort ursprünglich eingelagerten 900 Tonnen Streusalz seien nach den gestrigen Einsatzfahrten noch rund 830 Tonnen vorhanden gewesen. „Zugute kam den Kollegen, dass sie lange vor dem Berufsverkehr mit den Arbeiten begonnen haben“, sagte Gerd Weidemann. So seien auf den Straßen nur wenige Fahrzeuge unterwegs gewesen und die Räumfahrzeuge konnten ihre Arbeit weitgehend ungehindert verrichten.

Auch private Grundstücksbesitzer mussten am Dienstagmorgen zum ersten Mal dieses Jahr Schnee schieben. Oma Sabine fechner aus Liebenwalde erhielt dabei tatkräftige Unterstützung von den Enkelkindern Abby (1 Jahr) und Pepe (69.
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Sowohl Gerd Weidemann als auch Michael Abromeit erinnern daran, dass die Verkehrsteilnehmer ihr Fahrverhalten stets den Witterungsbedingungen und Straßenverhältnissen unabhängig vom Straßenwinterdienst anzupassen haben. Denn ihre Mitarbeiter, darauf werde alle Jahre wieder hingewiesen, könnten nicht überall zugleich sein. Bislang, so Michael Abromeit, sei der Winter ja eher milde ausgefallen. Und obwohl seine Kollegen gut vorbereitet seien und sich in den Lagern der Straßenmeisterei Nassenheide rund 1200 Tonnen Streusalz türmen, hoffe er, dass dies auch so bleibe.

Von Bert Wittke

MAZ