Kleine Feier mit Bären und Blasmusik
Luckenwalde. Zum neunten Mal führte Moderator Rolf Kiewning am sonnigen Pfingstmontag durch das Pfingstfest im Tierpark. Es gab ein umfangreiches musikalisches Programm, dass um 11 Uhr beim Frühschoppen mit der Kleinen Ließener Blasmusik begann.
Es folgte der Auftritt der Kreismusikschulband Trommelfieber um 14 Uhr. Den krönenden Abschluss lieferte die Schlagersängerin Claudia Gerlach aus Eisenhüttenstadt, die sowohl eigene Texte als auch Cover bekannter Klassiker präsentierte.
Neue und traditionsreiche Veranstaltungen im Tierpark
Seit zehn Jahren findet das kleine Pfingstfest im Tierpark jährlich statt. Es war der Auftakt für ein Jahr voller Veranstaltungen im Tierpark Luckenwalde. Neben dem traditionellen Tierparksonntag am letzten Sonntag im August, den es bereits seit 1957 gibt, sollen auch neue Traditionen gepflanzt werden. So sind für das restliche Jahr noch das dritte Kürbisfest im Herbst und der erste kleine Weihnachtsmarkt im Tierpark in Planung.
Rindergehege braucht neuen Boden – Sponsor gesucht
Doch auch zwischen den Veranstaltungen ist im Tierpark immer viel zu tun. Mittelfristig soll der große Teich saniert werden. Doch vorher ist der Bodenaustausch im Rindergehege geplant, der noch dieses Jahr vollzogen werden muss. Dafür wird noch dringend nach einem Tiefbauer gesucht. „Ansonsten werden die Tiere ab Herbst knietief im Schlamm stehen müssen“, sagt Tierpark-Direktor Michael Geißler.
Luckenwalder helfen mit Spenden
Er hofft aber immer noch auf eine rechtzeitige Lösung, wie kürzlich, als in der Not der Bodenaustausch im Schweinegehege spontan vom Bauhof Luckenwalde übernommen wurde. Die Kosten fielen zum Glück nicht zu hoch aus. Viele Luckenwalder hatten zudem gespendet.
Insgesamt befindet sich der Tierpark Luckenwalde auch dank der Hilfe durch die Stadt auf einem guten Weg, sodass es sogar Überlegungen für eine Erweiterung des Spielplatzes gibt. Michael Geißler hofft auf eine Verjüngung des Fördervereins, dessen Durchschnittsalter um die 60 Jahre liegt. Denn die Arbeit des Fördervereins ist für den Tierpark nach wie vor essenziell.
Von Lorenz Reck
MAZ