Trump: „Obama mag mich“

Mögen sich, sagt zumindest einer von beiden: US-Präsident Donald Trump und Vorgänger Barack Obama bei der Vereidigung.

New York. US-Präsident Donald Trump versteht sich nach eigenen Angaben prächtig mit seinem Amtsvorgänger Barack Obama. „Ich weiß nicht, ob er es zugeben wird, aber er mag mich“, sagte Trump in einem am Montagabend (Ortszeit) vom Sender Fox News ausgestrahlten zweiten Interviewteil. „Ich mag ihn, weil ich es spüren kann“, fügte er hinzu.

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Beide Männer waren Trump zufolge im Präsidentenwahlkampf „bösartig“ zu einander gewesen. Am Tag der Amtsübergabe aber nicht mehr.

„...und dann hüpfen wir ins Auto“

„Wir hatten furchtbare Dinge über einander gesagt, und dann hüpfen wir ins Auto, fahren die Pennsylvania Avenue hinunter und reden nicht einmal darüber“, sagte Trump dem Moderator Bill O'Reilly über die Feierlichkeiten vom 20. Januar. „Die Politik ist erstaunlich.“

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In den sozialen Netzwerken sorgt das Interview für Aufsehen – und Kopfschütteln. Manch einer bringt die Aussage in Verbindung mit Berichten über eine angebliche psychische Erkrankung von Donald Trump. „Die Wahnvorstellung des Tages", kommentiert etwa Antonio W.

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Auch andere User setzen Trumps Verständnis in Verbindung zu den seit einigen Tagen schwelenden Vorwürfen. Mehrere Psychotherapeuten und Psychologen waren zuletzt zitiert worden, dass sie Trump für einen krankhaften Narzisten halten. User „Zardoz_IX“ sieht vor diesem Hintergrund Trumps Aussage über Obama als Grund für eine psychologische Untersuchung.

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Seinem Tweet angefügt hat „Zardoz_IX“ den Hashtag #ImpeachTrump - womit eine Amtsenthebung des US-Trumps gefordert wird.

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Andere User spekulieren darüber, wie eine Reaktion von Barack Obama auf die Worte von Trump aussehen könnte.

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Heftige Attacken im Wahlkampf und zuvor

Im Wahlkampf hatte der Republikaner Trump den Demokraten Obama heftig kritisiert. Zuvor hatte der Immobilienmogul jahrelang öffentlich angezweifelt, dass Obama überhaupt in den USA geboren wurde, und zum Beweis die Veröffentlichung von dessen Geburtsurkunde gefordert.

Obama hatte seinerseits dem Reality-TV-Star die Eignung für das Amt abgesprochen.

Von dpa/RND/zys

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