Elitekämpfer im Kino

Held mit brüchiger Seele: der Actionthriller „The Contractor“

Chris Pine in „The Contractor“.

Fünfmal war James (Chris Pine) als Mitglied der Elitetruppe Special Forces im Irak und in Afghanistan. Als in seinem Blut Spuren von Steroiden und Anabolika gefunden werden, mit denen er seine Kriegsverletzung behandelte, wird er ohne Gesundheitsleistungen und Rentenansprüche entlassen.

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Für Elitesoldaten gibt es jedoch im privaten Sektor lukrative Angebote – sei es als Personenschützer für Millionäre oder als Söldner in verdeckten Militäroperationen. Seine Firma befasse sich mit Angelegenheiten der nationalen Sicherheit, behauptet Rusty Jennings (Kiefer Sutherland) und stellt einen Scheck über 50.000 Dollar aus.

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Schon sitzt James im Flugzeug nach Berlin, wo der Virologe Salim Mohsin (Fares Fares) angeblich für Al-Kaida arbeitet. Der nächtliche Kommandoeinsatz läuft jedoch aus dem Ruder. Schon bald wird James nicht nur von den deutschen Behörden, sondern auch von seinen undurchsichtigen Auftraggebern verfolgt.

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Mit seinem US-Debüt „The Contractor“ orientiert sich der schwedische Regisseur Tarik Saleh klar an den Jason-Bourne-Filmen. Im Zentrum steht auch hier ein militärisch versierter Held mit brüchiger Seele. Chris Pine („Star Trek“) taucht tief in die Rolle des ausgemusterten Kriegsveteranen ein.

Dieser Genrefilm überzeugt sowohl mit soliden Actionsequenzen als auch in ruhigeren Momenten. Dass hingegen Nina Hoss in einer Nebenrolle nur eine Handvoll Dialogzeilen im ganzen Film zugestanden werden, bleibt unverzeihlich.

„The Contractor“, Regie: Tarik Saleh, mit Chris Pine, Ben Foster, Kiefer Sutherland, 103 Minuten, FSK 16

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